Vista: Firmen sollten nicht auf "Windows 7" warten

Windows 7 Microsoft pumpt hunderte Millionen US-Dollar in seine Werbekampagnen für das neue Windows Vista. Doch eine echte Begeisterung will sich vor allem bei Geschäftskunden bisher nicht einstellen. Viele Unternehmen bevorzugen Windows XP und wollen zunächst auf das erste Service Pack für Vista warten. Nicht wenige Firmen wollen sogar vollständig auf den Wechsel auf Vista verzichten und erst wieder über ein Upgrade nachdenken, wenn dessen Nachfolger auf den Markt kommt. Nach Ansicht von Analysten ist dies jedoch nicht der richtige Weg, weil sich so in Zukunft Nachteile ergeben könnten.

Die Consulting-Firma Gartner warnt ihre Kunden davor, auf "Windows 7" zu warten. Man beruft sich dabei auf Microsofts schlechten Ruf, was das Einhalten von geplanten Veröffentlichungszeiträumen angeht. Es sei durchaus denkbar, dass die Entwicklung länger als die angepeilten drei Jahre dauert, so Gartner in einer Mitteilung.

Sollte sich der bisher für 2010 angesetzte Termin für die Fertigstellung von "Windows 7" verschieben, könne es zu Problemen bei der rechtzeitigen Ausmusterung von Windows XP kommen, bevor der Support von Seiten Microsofts und der unabhängigen Softwarehersteller endet, heißt es.

Um derartigen Schwierigkeiten vorzubeugen, sollten die Unternehmen trotz zahlreicher Hindernisse über einen Umstieg auf Vista nachdenken, empfiehlt Gartner. Weil Microsoft bisher nur spärliche Informationen zu "Windows 7" freigegeben hat, sei es wahrscheinlich, dass die Redmonder selbst noch nicht genau wissen, wie der Vista-Nachfolger aussehen wird, so die Analysten weiter.
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