Mac OS X "Leopard" doch ohne neues Dateisystem

Software Vor einigen Tagen sorgte Sun-Chef Jonathan Schwartz für Schlagzeilen, als er ankündigte, dass Apple bei der neuen Ausgabe seines Betriebssystems Mac OS X ein neues Dateisystem einführen würde. Angeblich sollte "Leopard", so der Codename von Mac OS 10.5 mit Suns Zettabyte File System (ZFS) daherkommen. Diesen Angaben hat Brian Croll, der für das Marketing von Mac OS zuständig ist, nun gegenüber den Kollegen von InformationWeek widersprochen. Er sagte, dass Apple nicht auf ZFS setzen werde. Stattdessen will man weiterhin das seit 1998 genutzte HFS+ verwenden, so Croll weiter. Er wollte die Aussagen von Schwartz nicht weiter kommentieren, sondern verwies nur darauf, dass Apple nie die Verwendung von ZFS angekündigt habe.

ZFS wurde von Sun im Jahr 2004 vorgestellt und ist ein 128-Bit-Dateisystem. Es ist seit 2006 Teil des Betriebssystems Solaris und ist eigentlich nicht für Client-Rechner gedacht. Windows XP und Vista, Linux sowie die meisten Unix-Varianten nutzen 32- oder 64-Bit-Dateisysteme, die auch noch für die Bedürfnisse der nächsten 10 Jahre ausreichen sollen.
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