Samsung stoppt RAM-Lieferungen wegen Preisverfall

Hardware Die Preise für Arbeitsspeicher befinden sich derzeit auf einem Tiefststand. Die meisten Hersteller sind mittlerweile gezwungen, die Module unter dem Produktionspreis zu verkaufen. Jetzt hat mit Samsung einer der größten Hersteller drastische Maßnahmen ergriffen, um einem weiteren Verfall der Preise entgegenzuwirken. Der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet unter Berufung auf Quellen aus der Industrie, dass Samsung die Lieferung von Arbeitsspeicher an die die beiden größten PC-Hersteller Dell und Hewlett-Packard vorläufig auf Eis gelegt hat. Die Konkurrenten Hynix und Nanya nutzen diese Gelegenheit und haben ihre Lieferkapazitäten entsprechend erhöht.

Offenbar ist man bei Samsung nicht gewillt, weiter zum Preisverfall beizutragen. Die Hersteller gehen derzeit davon aus, dass der Trend zu immer niedrigeren Preisen bald gestoppt werden kann. Derzeit ist eine Festigung zu beobachten. Man geht davon aus, dass die Preise in den nächsten Monaten wieder ansteigen werden, da sich die Produktionskapazitäten der Nachfrage anpassen.
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