Niedrige RAM-Preise: Hynix stoppt Teil der Lieferungen

Hardware Die Preise für Arbeitsspeicher sind derzeit so niedrig wie selten zuvor. Dies bringt die Hersteller zunehmend in Bedrängnis, da sie kaum noch Gewinne machen, weil sie ihre Produkte zu Preisen von wenig mehr als den Produktionskosten verkaufen müssen. Um die Verluste einzudämmen hat nun der zweitgrößte Hersteller von DRAM-Chips Hynix, die auf Arbeitsspeichermodulen verbaut und von zahlreichen anderen Anbietern vertrieben werden, nun den Verkauf teilweise eingestellt. Vorerst will das Unternehmen seine Chips nur noch an Vertragskunden ausliefern.

Der Verkauf über den freien Markt, der allerdings nur 15 Prozent des Geschäfts von Hynix ausmacht, wurde vorläufig gestoppt. Die Marktpreise seien einfach zu stark gefallen, kommentierte ein Sprecher die Entscheidung gegenüber der Financial Times. Man sei nicht vom freien Markt abhängig und wolle deshalb abwarten, bis die Preise wieder steigen, hieß es weiter.

Bei seinen Vertragskunden kann sich Hynix auf vorab festgelegte Preise verlassen, muss also nicht zum Tagespreis verkaufen. Das Unternehmen musste kürzlich einen Gewinneinbruch von 35 Prozent für das zweite Quartal vermelden, was zum Teil auf die gesunkenen Arbeitsspeicherpreise zurückzuführen ist.

WinFuture Preisvergleich: Arbeitsspeicher
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