Microsoft: Vista-Kontensteuerung oft missverstanden

Windows Vista Microsoft will mit Windows Vista sein bisher sicherstes Betriebssystem abgeliefert haben. Vielen Anwendern werden die Veränderungen in Sachen Sicherheit erst deutlich, wenn sie die ersten Meldungen der neuen Benutzerkontensteuerung genervt weggeklickt haben, da man unter XP und Co. bisher meist als Administrator angemeldet war. In den Augen vieler Anwender stellt die Nachfrage der Benutzerkontensteuerung noch immer eine Belästigung dar. Diese Meldungen werden immer dann angezeigt, wenn ein Programm oder Anwender versucht, Systemeinstellungen zu verändern, also unter anderem bei der Installation von Software.

Jetzt hat Microsoft die Meldungen der Benutzerkontensteuerung verteidigt und das Konzept als "missverstanden" bezeichnet. Peter Watson, Sicherheitschef von Microsoft Australien, wies darauf hin, dass das System eine gute Idee sei, die von allen Betriebssystemen in der einen oder anderen Form übernommen werden sollte.

Bei anderen Betriebssystemen wie Mac OS X sind ähnliche Sicherheitsmaßnahmen seit Jahren Standard, wobei der Anwender dort ebenfalls mit beschränkten Rechten auskommen und beim Verändern von Systemeinstellungen zunächst zustimmen muss. Nach und nach würden sich auch die Programmierer von Software-Produkten für Windows an diese Bedinungen anpassen, so Watsons Prophezeiung gegenüber Builder.com.au.
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