Lenkt Microsoft ein? Outlook Classic behält beliebte Funktion
Microsoft hat einen Rückzieher gemacht. Nach heftiger Kritik von Nutzern und IT-Administratoren setzt der Softwarekonzern die geplante Abschaltung der erweiterten Personenkarte in Outlook Classic vorerst aus.
Bisher bietet Outlook Classic zwei Varianten der sogenannten Personenkarte. Die Standardansicht zeigt grundlegende Informationen zu Kontakten innerhalb einer Organisation. Die erweiterte Ansicht liefert deutlich mehr Details, wie zusätzliche Kontaktdaten, Zuständigkeiten oder Verknüpfungen, und spart Nutzern lästiges Suchen im Adressbuch.
Microsoft hatte ursprünglich argumentiert, die erweiterte Ansicht sei für Outlook Classic nicht notwendig. Stattdessen wollte man die Funktion ausschließlich im "neuen Outlook" und in der Webversion anbieten. Genau das war der Punkt, der viele Anwender verärgerte.
Auch der zeitliche Kontext spielte eine Rolle: Parallel zur Abschaltung der Personenkarte hatte Microsoft bereits andere Features wie die "Meeting Insights" eingestellt und durch KI-gestützte Copilot-Alternativen ersetzt.
Wie seht ihr das: Sollte Microsoft Funktionen in Classic Outlook streichen, um den Wechsel zum neuen Outlook zu fördern - oder dürfen bewährte Features nicht zum Druckmittel werden? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!
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Siehe auch:
Zwei Ansichten, eine gestrichen - vorerst
Die Entscheidung war im April 2026 angekündigt worden und stieß auf breiten Widerstand. Viele sahen darin einen Versuch, Nutzer zum unbeliebten "neuen Outlook" zu drängen.Bisher bietet Outlook Classic zwei Varianten der sogenannten Personenkarte. Die Standardansicht zeigt grundlegende Informationen zu Kontakten innerhalb einer Organisation. Die erweiterte Ansicht liefert deutlich mehr Details, wie zusätzliche Kontaktdaten, Zuständigkeiten oder Verknüpfungen, und spart Nutzern lästiges Suchen im Adressbuch.
Microsoft hatte ursprünglich argumentiert, die erweiterte Ansicht sei für Outlook Classic nicht notwendig. Stattdessen wollte man die Funktion ausschließlich im "neuen Outlook" und in der Webversion anbieten. Genau das war der Punkt, der viele Anwender verärgerte.
Kritik an der Migrationstaktik
Diese geteilten Pläne stießen auf scharfe Kritik. Nutzer warfen Microsoft vor, bewusst Funktionen im klassischen Client zu entfernen, um eine Umstellung auf das neue Produkt zu erzwingen. Das neue Outlook gilt unter vielen Anwendern derzeit noch als unausgereift.Auch der zeitliche Kontext spielte eine Rolle: Parallel zur Abschaltung der Personenkarte hatte Microsoft bereits andere Features wie die "Meeting Insights" eingestellt und durch KI-gestützte Copilot-Alternativen ersetzt.
Pausiert, nicht beerdigt
Microsoft reagiert nun, wie es aussieht, auf die Kritik der Nutzer. In einer aktualisierten Mitteilung (MC1269210) an Administratoren heißt es, die Abschaltung der erweiterten Personenkarte sei "pausiert", was bedeutet, dass die Funktion vorerst in Outlook Classic verfügbar bleibt. Ob sie langfristig erhalten bleibt, ist jedoch offen.Die Ausblendung der erweiterten Ansicht der Personenkarte in Outlook Classic wurde vorübergehend ausgesetzt. Nach der Umsetzung steht nur noch die Standard-Kontaktkarte zur Verfügung, wodurch Funktionen wie die Ortszeit und "Arbeitet mit" entfallen. Benutzer, die diese Funktionen benötigen, sollten Outlook im Web oder das neue Outlook verwenden. Es sind keine Maßnahmen seitens der Administratoren erforderlich.Experten werten den Schritt als Eingeständnis. Offenbar hat Microsoft die Rückmeldungen ernst genommen und erkennt, dass Nutzer nicht durch Funktionsentzug zu einer Umstellung bewegt werden sollten.
Wie seht ihr das: Sollte Microsoft Funktionen in Classic Outlook streichen, um den Wechsel zum neuen Outlook zu fördern - oder dürfen bewährte Features nicht zum Druckmittel werden? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!
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Zusammenfassung
- Microsoft pausiert die Abschaffung der erweiterten Personenkarte
- In Outlook Classic bleibt das beliebte Feature nun vorerst erhalten
- Kunden kritisierten den erzwungenen Wechsel zum neuen Outlook stark
- Zuvor strich Microsoft bereits andere Funktionen im alten Client
- Ob die erweiterte Ansicht langfristig bleibt, ist derzeit unklar
Siehe auch:
- Ära-Ende: Microsoft beerdigt Outlook-Web-App Light für ExchangeServer
- Outlook-Update: Smartes E-Mail-Management kommt für alle Nutzer
- Outlook-Roadmap: Mehr Komfort bei der Kontaktverwaltung auf iPhones
- Microsoft baut Bug ins Outlook-Update: Antwort-Mail ist plötzlich leer
- Neues Outlook: Diese 15 Features sollen User vom Umstieg überzeugen
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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