Telekom: DSL in Städten günstiger & ohne Telefon

Breitband Das Wirtschaftsmagazin Capital berichtet heute über Pläne der Deutschen Telekom, den DSL-Anschluss in Großstädten attraktiver zu gestalten. Unter dem Arbeitstitel "IP-One" sollen erstmals regional unterschiedliche Preise angeboten werden. Wie allgemein bekannt ist, darf die Telekom ihre Tarife nur mit Zustimmung der Bundesnetzagentur ändern. Anstatt sie also bundesweit zu senken, wird in einigen Städten ein vollkommen neuer Tarif angeboten. Damit er auch als solcher anerkannt wird, wird eine weitere Veränderung eingeführt, die schon lange erwünscht ist.

So sollen Kunden mit dem Tarif IP-One die Möglichkeit erhalten, auf den bisher obligatorischen Telefonvertrag zu verzichten. Stattdessen telefonieren sie nur noch via VoIP über ihre DSL-Leitung. Dadurch wird der Anschluss günstiger und die Bundesnetzagentur müsste ihn akzeptieren.

Laut dem Magazin Capital soll der neue Anschluss für knapp 40 Euro angeboten werden. Enthalten ist der DSL-6000-Anschluss inklusive Flatrate für Telefonie und Internet. Damit will die Telekom den weiterhin anhaltenen Kundenschwund stoppen. Die Wettbewerber bieten schon seit geraumer Zeit vergleichbare Anschlüsse für unter 40 Euro an.

Capital gibt auch einen Überblick über die Pläne des neuen Telekom-Chefs René Obermann, die am 1. März der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen. Demnach werden die Angebote für zu Hause zukünftig unter dem Namen T-Home angeboten. Bisher hat man das Komplettpaket bestehend aus Anschluss inklusive Fernsehen unter diesem Namen vermarktet.
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