Telekom speichert IP-Adressen nur noch sieben Tage
Bisher sollen die T-Com und Arcor mit der Umstellung begonnen haben. Alle Anfragen von Strafverfolgern, die sich auf Daten beziehen, die älter als sieben Tage sind, laufen ins Leere. Ein Sprecher der T-Com bestätigte dies inzwischen: "Die T-Com wird ihre Praxis zur Speicherung von IP-Adressen dahingehend ändern, dass IP-Adressen künftig statt 80 Tage nur noch sieben Tage gespeichert werden."
Der Grund für diese Änderung dürfte der Ausgang eines Rechtstreits aus dem Jahre 2003 sein. Holger Voss wurde aufgrund eines Forenbeitrags verklagt. Nachdem er in diesem Fall gewonnen hatte, klagte er gegen seinen Provider T-Online, der seine Verbindungsdaten entgegen den Bestimmungen des Telekommunikationsgesetzes über einen Zeitraum von 80 Tagen abgespeichert und der Staatsanwaltschaft zur Verfügung gestellt hatte. Er argumentierte, dass dies nicht nötig sei, da er per Flatrate im Internet surfe. Zum Schluss siegte er damit vor dem Bundesgerichtshof.
"Die Konsequenz dieser neuen Praxis ist, dass sogar große Ermittlungsverfahren scheitern können. Für uns ist das sehr problematisch, Betrügen im Internet wird nun leichter", sagte der Osnabrücker Staatsanwalt und Sonderdezernent für Internet-Kriminalität Jürgen Lewandrowski.
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
openDesk, das ist die anpassungsfähige Office- und Kollaborationssuit
d-hubs - vor 49 Minuten -
Schalter lässt sich nicht aktivieren
PC.Nutzer - vor 2 Stunden -
Kali Linux 2026.3 ist veröffentlicht! sechs neue Tools
d-hubs - Gestern 19:16 Uhr -
robocopy
Airboss - Vorgestern 01:48 Uhr -
die neueste DietPi 10.8 ist da:
d-hubs - 23.10. 17:19 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen