Vista lässt Preise für Arbeitsspeicher ab Juni steigen
Während dies die Kunden vor neue Kosten stellt, hoffen die RAM-Hersteller auf gute Zeiten. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass bereits im ersten Halbjahr 2007 steigende Preise zu erwarten seien. Die Hersteller nahmen an, dass viele Anwender früh auf Windows Vista umsteigen und somit ihren Rechner aufrüsten wollen würden. Bisher ist die Nachfrage jedoch nur mäßig erhöht, während die Lager gut gefüllt sind.
Dadurch haben die Preise für Arbeitsspeicher mittlerweile ein relativ niedriges Niveau erreicht, einige Hersteller verdienen nur noch sehr wenig, da die Verkaufspreise nur geringfügig über den Herstellungskosten liegen. Nachdem Windows Vista jetzt seit rund einem Monat für Endkunden erhältlich ist, schöpfen die Unternehmen neue Hoffnung.
Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass der Markt noch bis Mai oder Juni stagniert, aber in der zweiten Jahreshälfte deutlich Fahrt aufnimmt. Mehrere Hersteller ließen durchblicken, dass sie Preissteigerungen um mehr als 10 Prozent erwarten. Ob diese in vollem Umfang auch vom Handel an die Kunden weitergegeben werden, bleibt abzuwarten.
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