US-Behörde will Steuern von eBay-Nutzern eintreiben
Neben eBay sollen auch noch andere Auktionshäuser dazu verpflichtet werden. Die Behörde erhofft sich dadurch zusätzliche Steuereinnahmen in Höhe von rund 2 Milliarden US-Dollar. Bisher hat eBay das Handelsvolumen seiner Kunden überwacht und eine Meldung an das Finanzministerium gemacht, wenn eine bestimmte Grenze überschritten wurde.
Dieses System soll zukünftig genutzt werden, um wirklich alle Nutzer zu erfassen, die eine Zusatzsteuer zahlen müssten. Zwar hat eBay den Behörden die Kooperation zugesagt, allerdings wolle man nicht als Mittelsmann auftreten und die Kunden an die Steuerpflichten erinnern. Die Betreiber argumentieren, dass man einen Dienstleister darstellt, der einen Auktions-ähnlichen Dienst anbietet und somit nicht unter das US-Gesetz fällt.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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