China verstärkt den Kampf gegen Raubkopien

Wie das China Internet Information Center (CIIC) vor kurzem mitgeteilt hat, wird die chinesische Regierung ab sofort den Kampf gegen illegale Software-Kopien verstärken. Zu diesem Zweck plant man eine engere Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden. Im Rahmen einer Konferenz im chinesischen Ort Hangzhou erklärte Lou Qinjian, stellvertretender Minister des chinesischen Ministeriums für Informationsindustrie, dass der Umsatz durch die Software-Industrie jährlich um etwa 30 Prozent zulegen und bereits im Jahr 2010 die Marke von einer Billion Yuan (100 Millarden Euro) durchbrechen wird.

Illegal verbreitete Software macht derzeit rund ein Viertel des chinesischen Softwaremarktes aus, so Qinjian weiter. Um das Urheberrecht zu schützen und gegen die hohe Kopierquote anzukommen, hat die chinesische Regierung bereits im Sommer härtere Auflagen eingeführt.

So ist der Handel mit Hard- und Software verboten worden, durch die Kopierschutzmechanismen geknackt oder umgangen werden können. Außerdem dürfen Daten wie beispielsweise Musik oder Programme nur noch ins Internet gestellt werden, wenn eine Genehmigung des Rechteinhabers vorliegt.
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