China will Produktion von DVD-Playern einstellen
Der Grund dafür sind die hohen Lizenzgebühren, die an die Halter der DVD-Patente abgeführt werden müssen. Dazu gehören Sony, Philips, Pioneer, Panasonic, JVC, Hitachi, Mitsubishi, Toshiba, Thomson und Time Warner. Nachdem die EU und die USA die Einfuhr unlizenzierter Geräte gestoppt haben, verschwanden die chinesische Produkte nahezu komplett vom Markt.
Die Lizenzgebühren soll rund 30 Prozent des Gesamtpreises ausmachen. Andere DVD-Player-Hersteller, die zu den Patenthaltern gehören, müssen diese Abgaben nicht zahlen und haben dadurch einen großen Wettbewerbsvorteil. Aus diesem Grund soll jetzt die Verbreitung des Konkurrenzformats EVD vorangetrieben werden.
Bei der Enhanced Versatile Disc handelt es sich ebenfalls um eine Technik, die rotes Laserlicht nutzt, um die Medien abzutasten. Allerdings werden andere Codecs verwendet. In den nächsten Tagen sollen rund 50 neue EVD-Player vorgestellt werden, die umgerechnet durchschnittlich 67 Euro kosten. Allerdings hat dieses Format bisher keine große Verbreitung gefunden, auch nicht in China. Der Grund dafür ist die fehlende Unterstützung der Filmindustrie.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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