China will Online-Spiele künftig stärker überwachen
Zu den Updates der Online-Games müssen Informationen bereitgestellt werden. Dies muss in monatlichen Berichten nachgewiesen werden. Anderenfalls müssen die Vertriebe mit dem Entzug ihrer Lizenz rechnen. Damit will die Regierung verhindern, dass Spiele mit bedenklichen religiösen Inhalten auftauchen, was in der Vergangenheit des öfteren passiert ist.
In China existieren derzeit rund 23,5 Millionen Online-Spieler, denen 168 Titel zur Verfügung stehen - 62,5 Prozent aus dem Ausland. Der Markt kann jährlich rund 678 Millionen Euro umsetzen, 2010 soll es bereits doppelt so viel sein.
Bereits im Juni hatte ein neues chinesisches Gesetz für Diskussionen gesorgt, da Spieler dazu verpflichtet wurden, sich mittels ihrer ID-Card-Nummer auszuweisen. Im Sommer 2005 verpflichtete die Regierung Chinas die Hersteller der Online-Games, eine neue Funktion in ihre Produkte aufzunehmen, die verhindert, dass länger als drei Stunden am Stück gespielt werden kann.
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Michael Diestelberg
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