Windows Vista soll Verkauf von Tablet-PCs ankurbeln
Doch die Hardware-Hersteller hoffen auch, dass Windows Vista für bessere Verkäufe der bisher wenig populären Tablet-PCs sorgen wird. Aktuelle Tablet-PCs nutzen eine angepasste Version von Windows XP. Mit Vista wird keine spezielle Ausgabe von Windows mehr benötigt, da es von vornherein auch für die Nutzung mit den tragbaren Computern mit Touchscreen konzipiert wurde.
Microsoft versucht seit 2002 Tablet-PCs populärer zu machen, doch bisher ist dieses Konzept nur bei Geschäftskunden deren Mitarbeiter im Aussendienst tätig sind beliebt. Otto Normalanwender hat Tablet-PCs bisher noch nicht als Alternative zu Laptops entdeckt. Ursache war Anfangs die gegenüber normalen Laptops geringere Leistungsfähigkeit.
Doch inzwischen können Tablet-PCs auch mit modernen Laptops mithalten und unterscheiden sich meist nur noch durch den drehbaren Touchscreen von den normalen tragbaren Computern. Waren zunächst Geräte, die nur noch über einen berührungsempfindlichen Bildschirm verfügten der Standard, hat sich inzwischen der Ansatz mit eingebauter Tastatur durchgesetzt.
Auch wenn die Tablet-Computer auch in den kommenden Jahren eher ein Nischenprodukt bleiben dürften, rechnen die Hersteller mit wachsenden Umsätzen. Toshiba zum Beispiel geht davon aus, dass vor allem Schulen an derartigen Geräten mit Windwos Vista interessiert sein werden. Durch sinkende Preise sollen Tablet-PCs auch für den Durchschnittsanwender attraktiver werden, wobei Vista ebenfalls eine Rolle spielen soll.
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