Virtuelles Gefängnis für "Raubkopierer" eröffnet

Internet & Webdienste Heute hat das erste virtuelle Gefängnis für "Raubkopierer" seine Tore geöffnet. Vebraucherschützer und Online-Aktivisten wollen damit gegen geplante Änderungen des Urheberrechts protestieren und somit einen massiven Widerstand in der Bevölkerung erzeugen. Hat ihr Sportverein einen Ausschnitt aus einem Stadtplan auf seine Website gestellt, damit der Sportplatz leichter zu finden ist? Haben Sie schon mal für sich eine CD aus verschiedenen Musik-Titeln zusammengestellt und sich dabei auch von kopiergeschützten CDs bedient? Hat Ihre Tochter auch schon mal einen Musiktitel aus dem Internet herunter geladen? Das Urheberrecht droht dafür unter Umständen mit bis zu drei Jahren Gefängnis.

Unter dem Motto "Privat kopieren ist kein Verbrechen" kann sich jetzt jeder eine Zelle im virtuellen Knast buchen. Dazu muss lediglich ein Formular mit persönlichen Informationen ausgefüllt werden, von denen der Nickname, der Beruf sowie der Herkunftsort auf der Homepage erscheint. Zusätzlich kann ein Kommentar abgegeben werden, um Besuchern die eigene Meinung näher zu bringen.

Weitere Informationen: Campact.de
Zum Knast: wir-haben-privat-kopiert.de
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