Neuer Wurm verbreitet sich über das AIM-Netzwerk
Dieser platziert eine Datei namens csts.exe im Windows-Ordner system32. Diese Datei kann für eine ganze Reihe von Szenarios verwendet werden. Bisher wurde von den Sicherheitsexperten von FaceTime beobachtet, wie diverse Dienste gestartet und der Port 25 geöffnet wurde. Anschließend wird das System verwendet, um Spam-Mails zu versenden.
Außerdem kann ein Rootkit installiert werden, so dass der PC Teil eines Botnetzes wird und Befehle entgegen nimmt. So können die infizierten Rechner genutzt werden, um den ursprünglichen Trojaner weiter über das AIM-Netzwerk zu verbreiten. Es gibt derzeit keine Möglichkeit, sich vor diesem Schädling zu schützen, es sei denn man nutzt einen aktuellen Virenscanner, der ständig das System überwacht. In Normalfall sollte es auch der gesunde Menschenverstand tun, der einem sagt, dass man nicht auf Links von unbekannten Kontakten klicken sollte.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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