Festplatten: Erneut Datendichte-Rekord aufgestellt

Hardware Nachdem Hitachi in der letzten Woche einen Datendichte-Rekord bei Festplatten aufgestellt hat, zieht die Konkurrenz aus dem Hause Seagate jetzt nach. Sie übertreffen die 345 Gigabit pro Quadratzoll um 76 Gigabit und landen somit bei 421 Gigabit pro Quadratzoll. Seagate gab an, dass es noch mindestens zwei Jahre dauern wird, bis die verwendete Technik marktreif ist. Dabei setzte man auf die Perpendicular-Recording-Technik, bei der die magnetischen Momente nicht parallel zur Rotationsrichtung der Festplatte stehen, sondern senkrecht dazu. Der Laborversuch, bei dem Seagate den Rekord aufstellte, verwendete Schreib- und Leseköpfe sowie Datenscheiben aus herkömmlichen Produktionsgerätschaften.

Durch diese enorm hohe Datendichte werden herkömmlich 3,5-Zoll-Festplatten mit einer Kapazität von 2,5 Terabyte möglich. Das aktuelle Spitzenmodell von Seagate kann "nur" 750 Gigabyte Daten abspeichern. Das Unternehmen gab an, dass durch "Heat Assisted Magnetic Recording" (HAMR) und "Patterned Media" in den kommenden Jahren eine Datendichte von 50 Terabit pro Quadratzoll erreicht werden soll.
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