Microsoft: Vista schafft 100000 neue Jobs in der EU

Windows Vista Microsoft geht davon aus, dass das neue Betriebssystem Windows Vista nach seiner Markteinführung im Januar 2007 einen neuen Absatzmarkt für Dienstleistungen, Hardware und anderes mit einem Volumen von rund 40 Milliarden US-Dollar schaffen wird. Dadurch sollen in Europa rund 100000 neue Arbeitsplätze entstehen. Der Redmonder Software-Riese stützt sich bei seinen Angaben auf eine Studie des Marktforschungsunternehmens IDC, die man selbst in Auftrag gegeben hat. Die Studie besagt, dass Windows Vista in sechs europäischen Ländern im ersten Jahr nach der Veröffentlichung auf insgesamt 30 Millionen Computern installiert sein wird. Diese Länder sind Dänemark, Frankreich, Grossbritannien, Polen, Spanien und Deutschland.

Mit der Veröffentlichung der Studie will Microsoft offenbar den Druck auf die Europäische Union erhöhen, die vor kurzem gefordert hatte, einige Sicherheitsfunktionen aus Windows Vista zu entfernen, da diese wettbewerbsbehindernd seien. In den sechs Ländern, die in der Studie untersucht wurden, wird am meisten Geld für neue Technologien ausgegeben.

Microsoft geht davon aus, dass andere Firmen durch jeden Euro, den das Unternehmen mit Windows Vista in Europa umsetzt, mehr als 13 Euro einnehmen können. Besonders Hardware-Hersteller, Händler und Software-Entwickler sollen profitieren können. IDC schätzt, dass Vista innerhalb eines Jahres weltweit auf 100 Millionen PCs installiert ist.
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