E-Mail-Diebstahl: Anwaltskanzlei beschuldigt IBM

Wirtschaft & Firmen Eine in Washington D.C. ansässige Anwaltskanzlei namens Butera & Andrews beschuldigt den Konzern IBM, in das E-Mail-System des Unternehmens eingebrochen zu sein. Sie fordern Schadensersatz sowie eine Rückzahlung der Kosten, die durch die Untersuchung der Mail-Server entstanden sind. Die Klage wurde bereits im April eingereicht. IBM will Gericht davon überzeugen, die Klage fallenzulassen, da die Anwaltskanzlei keinen Rechtsanspruch hat. Doch auch Butera & Andrews sind nicht untätig und baten den Richter darum, diesen Fall zu untersuchen, um das Gegenteil zu beweisen.

Ein unbenannter Angesteller von IBM soll sich in das Mail-System der Anwaltskanzlei gehackt haben. Er erlangte vollen Systemzugriff und konnte sich somit die Nachrichten herunterladen. Butera & Andrews holten sich Experten ins Team, um den Einbruch in das System zu untersuchen. Dabei wurde festgestellt, dass es rund 42.000 Versuche von 80 verschiedenen IP-Adresse gab, in das System zu gelangen - alle wurden IBM zugeordnet.

Der US-Richter Reggie Walton muss nun entscheiden, ob die Klage zugelassen wird. Sobald es neue Informationen in diesem Fall gibt, werden wir natürlich berichten.
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