FBI verhaftet 13 Mitglieder der Film-Release-Szene

Internet & Webdienste Am Mittwoch führte die amerikanische Bundespolizei FBI eine Reihe koordinierter Razzien durch. Insgesamt wurden 13 Personen der Film-Release-Szene festgenommen, die für rund 25 Prozent aller abgefilmten Kinofilme verantwortlich sein sollen. Neben der Verbreitung über das Internet gelangten die illegal abgefilmten Filme auch nach Pakistan, Singapor, Malysia und Hongkong, wo sie zu DVDs verarbeitet wurden und auf dem Schwarzmarkt angeboten wurden. Neben dem Abfilmen von Kinofilmen handelten sie auch mit gerippten DVDs. Viele Videos wurden auch von deutschen Release-Gruppen genutzt, indem einfach die Tonspur ausgetauscht wurde.

Die amerikanische Filmindustrie jubelte über diesen Erfolg. "Wir gratulieren dem FBI und den US-Staatsanwälten für ihre Energie, Durchsetzungskraft und Hartnäckigkeit in diesem Fall", sagte der MPAA-Chef Dan Glickman. "Diese Camcorder-Piraten waren eine organisierte Gruppe, die eine Untergrund-Wirtschaft angeheizt hat."
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