Aufzeichnen von Tastenanschlägen immer populärer
Keylogger zeichnen die vom Benutzer des Host-Rechners ausgeführten Tastenanschläge auf und schicken die Daten dann über das Internet an ihren "Meister". Dadurch können Kriminelle an sensible Informationen des Anwenders gelangen, wie Kreditkartendaten oder Passwörter.
Laut iDefense wurden noch im Jahr 2000 nur 300 Keylogger veröffentlicht. 2001 ging diese Zahl sogar auf 275 zurück, während sie in den Folgejahren kräftig zulegte. Zwischen 2002 und 2003 stieg die Zahl der registrierten Programme dieser Art von 444 auf 1230.
In diesem Jahr soll sie sich nun fast verdoppeln und die 3753 im letzten Jahr erschienenen Programme bei weitem übertreffen. Bei iDefense ist man der Meinung, dass Hacker Keylogging für eine effektive Methode halten, um an Informationen und Daten der Anwender von betroffenen Computern zu gelangen. Sie könnten so angeblich innerhalb von Sekunden Daten von hunderten Rechnern erhalten und damit zum Beispiel unautorisiert Geldtransfers durchführen.
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