Lizenzgebühren für die Marke Linux rechtens
Die Briefe, die teilweise bis zu 5000 US-Dollar für die Verwendung des Namens von Unternehmen fordern, waren ursprünglich als Fälschung beziehungsweise Abzocke abgetan worden, doch wie der Sydney Morning Herald berichtet ist das Ganze durchaus sehr ernst gemeint.
Wie Jon Hall, der Direktor von Linux International in den USA, verlauten ließ, sei eine Organisation Linux Australia dafür nominiert worden, mit auftretenden Markenrechtsproblemen umzugehen. Diese Organisation hatte die Briefe ursprünglich verschickt. In den USA ist das LMI (Linux Mark Institute) für derartige Fälle verantwortlich, während für den Rest der Welt regionale Gruppen mit der Überwachung der Marke Linux betraut werden.
Hall sagte weiterhin, dass man durch das Vorgehen keineswegs von den Einkünften der Firmen seinen Teil einfordern möchte, sondern dass man damit den Schutz der Marke Linux gewährleisten möchte. Besonderes Augenmerk soll dabei auf die Qualität der unter dem Markennamen verkaufen Produkte gelegt werden.
Auf die Frage, warum man auf der einen Seite gegen Software-Patente sei, auf der Anderen aber Markenrechte einfordere, hiess es, dass niemand eine Firma davon abhalte Linux unter einem anderen Namen zu verwenden, da man ja nicht nicht den Code von Linux patentiert, sondern sich lediglich der Namensrechte angenommen hat.
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