Spammer muss 9 Jahre ins Gefängnis
Er soll für das Bewerben und den Verkauf der Produkte über 750.000 Dollar Umsatz pro Monat gemacht haben, für den Versand der Mails worden bis zu 16 Breitband-Internetleitungen benötigt. Zu seinen beworbenen Produkten zählte ein Programm, welches die Browser-History löscht und die „FedEx Refund Processor“-Software. Letztere sollte dem Käufer angeblich zu einem Einkommen von 75 Dollar pro Stunde verhelfen – mehr als 10.000 Personen kauften diese per Kreditkarte für 40 Dollar. Seine Mails verschickte er aus dem Bezirk Loudon, dort hat auch AOL seinen Sitz.
Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich 15 Jahre Haft gefordert, war aber trotzdem mit der ausgesprochenen Strafe zufrieden, Verteidiger David Oblon hält die 9 Jahre dagegen für zu Hoch und hat Berufung eingelegt. Bis dahin ist sein Mandant gegen eine Kaution von einer Million Dollar auf freiem Fuß. Egal wie dieser Berufungsprozess ausgeht, der Angeklagte versprach dem Gericht, nie wieder ins „E-Mail-Marketing“ einsteigen zu wollen.
Jaynes wurde bereits im November 2004 verurteilt, das Strafmaß wurde aber erst jetzt durch eine Jury festgelegt.
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