Namensstreit zwischen GetBestMobile und GetMobile

Wirtschaft & Firmen Getbestmobile.de, eine Firma aus Sachsen-Anhalt, die selbstkonfigurierbare Notebooks vertreibt und baut, wurde von getmobile.de, Betreiber eines großen Handy-Portals, abgemahnt. Der Grund dafür ist der ähnlich klingende Name des Notebook-Anbieters. Die Kanzlei Taylor Wessing aus München beziffert den Streitwert mit 15.000 Euro und verlangt die sofortige Überstellung der Domain sowie die Änderung des Namens. Bei Zuwiderhandlung ist eine Vertragsstrafe von 10.000 Euro zu zahlen. Angesichts dieser Forderungen blieb dem Geschäftsführer von GetBestMobile, Herrn Krämer, nichts anderes übrig, als den Firmennamen zu ändern. Da dies sehr kurzfristig passieren muss, ist für eine Mitteilung an die Kunden keine Zeit mehr. Der geschäftliche Verlust ist also enorm.

Laut Angaben von Herrn Krämer gab es im Vorfeld keine Versuche, die Angelegenheit ohne Rechtsmittel aus der Welt zu schaffen. Seitens GetBestMobile sei man dazu bereit gewesen. Stattdessen sieht sich die kleine Firma jetzt mit Anwaltsgebühren in 4-stelliger Höhe konfrontiert. Das Geschäft soll ab dem 25.03.05 unter Notebookbuilder.de weitergeführt werden.
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