Meta hat Rockband Muse auf Social Media den Namen weggenommen
Der Technologiekonzern Meta hat seinen neuen KI-Assistenten namens Muse vorgestellt. Zeitgleich musste die gleichnamige britische Rockband ihre etablierten Profilnamen auf Plattformen wie Instagram ändern. Das sorgt bei den Fans für Unmut.
Der neue digitale Helfer von Meta ist laut dem Unternehmen als persönlicher Assistent konzipiert, der tief in Dienste wie WhatsApp integriert wird. Die Software soll Anwendern bei alltäglichen Aufgaben helfen. Dazu zählen das Verfassen von E-Mails, die Buchung von Reisen sowie die Abwicklung von Einkäufen. Das Programm arbeitet dabei autonom im Hintergrund weiter, selbst wenn die eigentliche Anwendung auf dem Smartphone bereits geschlossen wurde.
Dass es ausgerechnet Muse trifft, entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Die Künstler thematisieren in Alben wie Simulation Theory oder Drones regelmäßig die Gefahren einer Zukunft, in der Technologie die Kontrolle über die Gesellschaft übernimmt. Dass ausgerechnet die Band nun ihren digitalen Raum für das KI-Produkt räumt, sorgt online bei Fans für Unmut. Einige Nutzer vermuten in den sozialen Netzwerken sogar, dass die Musiker für die Abgabe des Profilnamens bezahlt wurden.
Es ist nicht das erste Mal, dass der Social-Media-Riese begehrte Profilnamen übernimmt. Bei der Umbenennung des Mutterkonzerns im Jahr 2021 verlor ein unabhängiges Motorradmagazin seinen Namen auf Instagram. Ähnlich erging es einem kleinen Modehändler beim Start des Kurznachrichtendienstes Threads im Jahr 2023. Ob in den genannten Fällen finanzielle Entschädigungen flossen oder die Inhaber anderweitig zur Abgabe bewegt wurden, ist nicht öffentlich bekannt.
Wie bewertet ihr das Vorgehen von großen Tech-Konzernen bei der Vergabe von Profilnamen? Findet ihr das legitim oder seht ihr das kritisch? Teilt eure Meinung in den Kommentaren.
Siehe auch:
KI-Start erzwingt Namenswechsel bei Muse
Vor einigen Tagen hat der Technologiekonzern Meta seinen neuen Assistenten für künstliche Intelligenz (KI) namens Muse vorgestellt. Zeitgleich mussten Fans der gleichnamigen britischen Rockband feststellen, dass die Musiker ihre bekannten Benutzernamen auf Plattformen wie Instagram, Facebook, X und TikTok geändert haben. Statt des simplen und seit Jahrzehnten etablierten Kürzels nutzen die Künstler nun Erweiterungen wie @museband.Der neue digitale Helfer von Meta ist laut dem Unternehmen als persönlicher Assistent konzipiert, der tief in Dienste wie WhatsApp integriert wird. Die Software soll Anwendern bei alltäglichen Aufgaben helfen. Dazu zählen das Verfassen von E-Mails, die Buchung von Reisen sowie die Abwicklung von Einkäufen. Das Programm arbeitet dabei autonom im Hintergrund weiter, selbst wenn die eigentliche Anwendung auf dem Smartphone bereits geschlossen wurde.
Hintergründe unklar
Wie The San Francisco Chronicle meldet, gibt es bislang keine offizielle Stellungnahme der beteiligten Parteien. Weder der Konzern von Mark Zuckerberg noch die Musiker haben sich zu den genauen Umständen geäußert. Es liegt aber nahe, dass Meta in Zusammenhang mit Instagram und Threads Druck ausgeübt hat und die Band daraufhin alle Social-Media-Handles angepasst hat.Dass es ausgerechnet Muse trifft, entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Die Künstler thematisieren in Alben wie Simulation Theory oder Drones regelmäßig die Gefahren einer Zukunft, in der Technologie die Kontrolle über die Gesellschaft übernimmt. Dass ausgerechnet die Band nun ihren digitalen Raum für das KI-Produkt räumt, sorgt online bei Fans für Unmut. Einige Nutzer vermuten in den sozialen Netzwerken sogar, dass die Musiker für die Abgabe des Profilnamens bezahlt wurden.
Es ist nicht das erste Mal, dass der Social-Media-Riese begehrte Profilnamen übernimmt. Bei der Umbenennung des Mutterkonzerns im Jahr 2021 verlor ein unabhängiges Motorradmagazin seinen Namen auf Instagram. Ähnlich erging es einem kleinen Modehändler beim Start des Kurznachrichtendienstes Threads im Jahr 2023. Ob in den genannten Fällen finanzielle Entschädigungen flossen oder die Inhaber anderweitig zur Abgabe bewegt wurden, ist nicht öffentlich bekannt.
Wie bewertet ihr das Vorgehen von großen Tech-Konzernen bei der Vergabe von Profilnamen? Findet ihr das legitim oder seht ihr das kritisch? Teilt eure Meinung in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Der US-Konzern Meta stellte kürzlich seinen neuen KI-Assistenten Muse vor
- Die britische Rockband Muse musste deshalb ihre Social-Media-Namen ändern
- Der neue digitale Helfer wird tief in Dienste wie WhatsApp integriert
- Bislang gibt es keine offiziellen Statements von Meta oder der Band
- Fans zeigen sich verärgert über den erzwungenen Namenswechsel der Band
- Es ist nicht das erste Mal, dass Meta begehrte Profilnamen beansprucht
Siehe auch:
- Werbung mit Kindesmissbrauch: Meta nimmt das Problem nicht ernst
- 60% weniger Mitarbeiter: Metas radikaler KI-Umbau gerät ins Wanken
- Meta zahlt 18 Mrd. $, baut Instagram um, sperrt Teenager nachts aus
- Meta veröffentlicht leistungsstarkes KI-Modell, das lokal auf PC läuft
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