Werbung mit Kindesmissbrauch:
Meta nimmt das Problem nicht ernst
Meta hat auf Facebook und Instagram Hunderte Werbeanzeigen mit KI-generierten Darstellungen von sexuellem Kindesmissbrauch teilweise tagelang nicht entfernt. Das geht aus einer Untersuchung des Tech Transparency Project (TTP) hervor.
Besonders problematisch ist, dass für einige der manipulierten Bilder offenbar echte Kinder als Vorlage dienten. Das TTP konnte mehrere Fälle auf bereits im Internet veröffentlichte Fotos zurückführen. Darunter befand sich auch ein Pressefoto eines jungen Mitglieds einer europäischen Königsfamilie. In einem daraus erzeugten Video wurde das Kind in einer sexuellen Handlung dargestellt. Ein weiteres Opfer war ein 14-jähriges Mädchen, dessen Foto ursprünglich auf dem Instagram-Profil einer jungen Influencerin veröffentlicht worden war.
Die Untersuchung wirft Meta insbesondere Versagen bei der automatisierten Anzeigenkontrolle vor. Im August hatte das Unternehmen nach einer früheren Untersuchung erklärt, neue Systeme zur besseren Erkennung von Ausbeutung von Kindern eingeführt zu haben. Dennoch fanden die Forscher anschließend Hunderte weitere problematische Anzeigen.
Die Anzeigen erreichten laut TTP zusammen mehr als 29.000 Menschen in der EU und rund 6.800 in Großbritannien. Etwa 80 Prozent der Ausspielungen entfielen auf die USA. Mehrere chinesische Werbevermarkter sollen dabei identische problematische Anzeigen verbreitet haben.
Meta erklärte gegenüber Wired, man dulde weder Nudify-Apps noch sexuelle Ausbeutung von Kindern, unabhängig davon, ob die Inhalte real oder KI-generiert seien. Als Grund für das Übersehen einiger Anzeigen nannte das Unternehmen unter anderem kurze oder verschwommene Darstellungen Minderjähriger. Die Vorwürfe beschäftigen inzwischen auch US-Politiker und Behörden. Kritiker sehen zudem die Frage im Raum, ob Meta durch unzureichende Kontrollen finanziell von solchen Anzeigen profitiert.
Siehe auch:
Apps aus China
Demnach konnten die Mitarbeiter der Organisation in diesem Jahr 332 entsprechende Anzeigen ausfindig machen, von denen die große Mehrheit für KI-Apps aus China warb. Besonders häufig ging es um sogenannte "Nudify"-Anwendungen, die sich dazu nutzen lassen, Fotos realer Menschen digital zu verändern und die dargestellten Personen virtuell zu entkleiden.Besonders problematisch ist, dass für einige der manipulierten Bilder offenbar echte Kinder als Vorlage dienten. Das TTP konnte mehrere Fälle auf bereits im Internet veröffentlichte Fotos zurückführen. Darunter befand sich auch ein Pressefoto eines jungen Mitglieds einer europäischen Königsfamilie. In einem daraus erzeugten Video wurde das Kind in einer sexuellen Handlung dargestellt. Ein weiteres Opfer war ein 14-jähriges Mädchen, dessen Foto ursprünglich auf dem Instagram-Profil einer jungen Influencerin veröffentlicht worden war.
Die Untersuchung wirft Meta insbesondere Versagen bei der automatisierten Anzeigenkontrolle vor. Im August hatte das Unternehmen nach einer früheren Untersuchung erklärt, neue Systeme zur besseren Erkennung von Ausbeutung von Kindern eingeführt zu haben. Dennoch fanden die Forscher anschließend Hunderte weitere problematische Anzeigen.
Lange Bearbeitungszeit
Nach Angaben des TTP entfernte Meta zwar einen Teil der gemeldeten Anzeigen schnell, bei anderen dauerte es jedoch mehrere Tage oder sogar länger. In einem Fall stieg die Zahl der Aufrufe von vier auf 330, während die Anzeige noch online war. Zudem habe Meta bei nahezu identischen Anzeigen unterschiedliche Entscheidungen getroffen. Teilweise wurden Meldungen über mögliche sexuelle Ausbeutung Minderjähriger erst nach mindestens einer Woche geprüft oder überhaupt nicht bearbeitet.Die Anzeigen erreichten laut TTP zusammen mehr als 29.000 Menschen in der EU und rund 6.800 in Großbritannien. Etwa 80 Prozent der Ausspielungen entfielen auf die USA. Mehrere chinesische Werbevermarkter sollen dabei identische problematische Anzeigen verbreitet haben.
Meta erklärte gegenüber Wired, man dulde weder Nudify-Apps noch sexuelle Ausbeutung von Kindern, unabhängig davon, ob die Inhalte real oder KI-generiert seien. Als Grund für das Übersehen einiger Anzeigen nannte das Unternehmen unter anderem kurze oder verschwommene Darstellungen Minderjähriger. Die Vorwürfe beschäftigen inzwischen auch US-Politiker und Behörden. Kritiker sehen zudem die Frage im Raum, ob Meta durch unzureichende Kontrollen finanziell von solchen Anzeigen profitiert.
Zusammenfassung
- Meta ließ Werbung mit KI-generiertem Kindesmissbrauch teils online
- Das TTP fand 332 solcher Anzeigen für Nudify-Apps meist aus China
- Echte Fotos von Kindern dienten als Vorlage für manipulierte Videos
- Automatische Kontrollsysteme des Konzerns versagten jedoch erneut
- Etwa 80 Prozent der weltweiten Ausspielungen entfielen auf die USA
- Behörden und Politiker in den USA befassen sich mit den Vorwürfen
Siehe auch:
Metras Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Facebook
- The Social Reckoning: Erster Trailer zum brisanten Facebook-Thriller
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- WhatsApp: Wie man ungewollte Gruppen-Einladungen vermeidet
- Super Bowl 2025: Eine Banane für Chris Pratt und Chris Hemsworth
- Mehr als eine Kamerabrille? Die Ray-Ban-Meta-Smart Glasses im Test
The Social Network im Preis-Check
Beiträge aus dem Forum
-
Facebook Werbung
Ler-Khun -
Facebook sperrt meinen Account und verlangt zum Entsperren Foto
Doodle -
Abfrage der Datenschutzeinstellungen bei jedem Neustart.
DK2000 -
Keine Anzeige meiner Beiträge in Facebook
IsabellaKrystynek -
deutscher Warcraft 3 Discord / deutsche Warcraft 3 Community Facebook
thielemann03 -
Forum und Newsseite datenschutzfreundlicher machen
DanielDuesentrieb -
Facebook Newsfeed Frage
Schlutopia
Neue Downloads
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Game Over für Trump: Weißes Haus entfernt kontroversen Tetris-Klon
- Werbung mit Kindesmissbrauch: Meta nimmt das Problem nicht ernst
- Apple-Event: Die große iPhone-Keynote ab 19 Uhr hier im Livestream
- South Park ändert für eine Season den Namen, trollt Google und Apple
- Diese 14 Deals lohnen sich: Tiefpreis-Tage bei Media Markt & Saturn
- Security first: AMD will Rust tief in seinen Software-Stack integrieren
- Google Chrome ab sofort mit neuen Versionen im Zwei-Wochen-Takt
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen