Neuer Exploit: Nightmare Eclipse nimmt sich diesmal nicht Microsoft vor
Der Sicherheitsforscher, der als Nightmare Eclipse bekannt ist, hat einen weiteren Zero-Day-Exploit veröffentlicht. Unter dem Namen "HardBreacher" stellt er einen Proof of Concept (PoC) bereit, der mal nicht auf ein Microsoft-Produkt abzielt.
Nightmare Eclipse, der auch unter dem Namen Chaotic Eclipse auftritt, hat in den vergangenen Monaten wiederholt funktionsfähige Exploits für bislang nicht öffentlich bekannte Schwachstellen veröffentlicht. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem Sicherheitslücken in Windows und Microsoft Defender. Hintergrund für die direkten Veröffentlichungen ist nach eigenen Angaben seine Unzufriedenheit mit dem Umgang Microsofts mit von ihm gemeldeten Sicherheitsproblemen.
Einige seiner Veröffentlichungen blieben auf dem Niveau eines Proof of Concept. Andere Schwachstellen wurden später allerdings von Cyberkriminellen für Angriffe ausgenutzt. Mit HardBreacher nimmt der Forscher nun ein Produkt des russischen Sicherheitsanbieters Kaspersky ins Visier.
Der veröffentlichte PoC nutzt eine Schwachstelle zur Rechteausweitung in Kaspersky Endpoint Security. Nightmare Eclipse räumt allerdings selbst ein, dass der Exploit nicht besonders ausgereift sei. Er habe den Code im Wesentlichen so angepasst, dass er funktioniere, und ihn anschließend veröffentlicht.
Gegenüber SecurityWeek erklärte Kaspersky, die zugrunde liegende Schwachstelle bereits behoben zu haben. Die entsprechende Korrektur werde automatisch über ein Update verteilt. Nutzer könnten alternativ manuell eine Aktualisierung der Datenbank anstoßen.
HardBreacher ist nicht der erste aktuelle Exploit von Nightmare Eclipse. Zu den jüngeren Veröffentlichungen gehört auch "ShieldBreak", mit dem sich eine Shell mit Systemrechten starten lässt. "LegacyHive" wiederum ermöglicht ebenfalls eine Ausweitung von Benutzerrechten. Die Veröffentlichungen zeigen, dass öffentlich bereitgestellte PoCs auch dann ein Sicherheitsrisiko darstellen können, wenn sie nach Angaben ihrer Urheber nicht vollständig ausgereift sind.
Siehe auch:
Rechteausweitung in Windows
Die zugrundeliegende Schwachstelle findet sich hingegen in Kaspersky Endpoint Security wieder. Über den Bug lassen sich lokale Rechte auf einem betroffenen Windows-System ausweiten. Nach Angaben des Herstellers ist die fragliche Sicherheitslücke bereits behoben worden.Nightmare Eclipse, der auch unter dem Namen Chaotic Eclipse auftritt, hat in den vergangenen Monaten wiederholt funktionsfähige Exploits für bislang nicht öffentlich bekannte Schwachstellen veröffentlicht. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem Sicherheitslücken in Windows und Microsoft Defender. Hintergrund für die direkten Veröffentlichungen ist nach eigenen Angaben seine Unzufriedenheit mit dem Umgang Microsofts mit von ihm gemeldeten Sicherheitsproblemen.
Einige seiner Veröffentlichungen blieben auf dem Niveau eines Proof of Concept. Andere Schwachstellen wurden später allerdings von Cyberkriminellen für Angriffe ausgenutzt. Mit HardBreacher nimmt der Forscher nun ein Produkt des russischen Sicherheitsanbieters Kaspersky ins Visier.
Der veröffentlichte PoC nutzt eine Schwachstelle zur Rechteausweitung in Kaspersky Endpoint Security. Nightmare Eclipse räumt allerdings selbst ein, dass der Exploit nicht besonders ausgereift sei. Er habe den Code im Wesentlichen so angepasst, dass er funktioniere, und ihn anschließend veröffentlicht.
Kaspersky reagiert
Wenn ein Angreifer die Kontrolle über den Benutzeroberflächen-Prozess erlangt, kann er die Funktion der Sicherheitslösung beeinträchtigen. Unter anderem könne der Angreifer Zugriffe auf Dateien erlauben oder blockieren, die von der Software eigentlich anders behandelt werden sollten, hieß es. Bei einem erfolgreichen Angriff könne dies nach Darstellung des Forschers zu erheblichen Problemen auf dem gesamten Betriebssystem führen.Gegenüber SecurityWeek erklärte Kaspersky, die zugrunde liegende Schwachstelle bereits behoben zu haben. Die entsprechende Korrektur werde automatisch über ein Update verteilt. Nutzer könnten alternativ manuell eine Aktualisierung der Datenbank anstoßen.
HardBreacher ist nicht der erste aktuelle Exploit von Nightmare Eclipse. Zu den jüngeren Veröffentlichungen gehört auch "ShieldBreak", mit dem sich eine Shell mit Systemrechten starten lässt. "LegacyHive" wiederum ermöglicht ebenfalls eine Ausweitung von Benutzerrechten. Die Veröffentlichungen zeigen, dass öffentlich bereitgestellte PoCs auch dann ein Sicherheitsrisiko darstellen können, wenn sie nach Angaben ihrer Urheber nicht vollständig ausgereift sind.
Zusammenfassung
- Forscher Nightmare Eclipse publiziert Exploit namens HardBreacher
- Die Schwachstelle betrifft das Produkt Kaspersky Endpoint Security
- Über diesen Fehler können lokale Rechte unter Windows ausgeweitet werden
- Der Hersteller Kaspersky hat die gemeldete Lücke bereits geschlossen
- Ein Update zur Behebung des Problems wird automatisch bereitgestellt
- Bisherige Veröffentlichungen zielten vor allem auf Microsoft-Dienste ab
Siehe auch:
Themen:
Neue Downloads
Videos zum Thema Sicherheit
- WhatsApp: Wie man ungewollte Gruppen-Einladungen vermeidet
- Super Bowl 2024: CrowdStrike sorgt im Wilden Westen für Sicherheit
- Super Bowl 2023: CrowdStrike zeigt, wie man echte Trojaner abwehrt
- DNS über HTTPS: So aktiviert man die Verschlüsselung im Firefox
- Netflix zeigt Doku über John McAfees irre Flucht und wildes Leben
Aus dem Sicherheits-Forum
Weiterführende Links
Beliebt im Preisvergleich
- Internet Security:
Neue Nachrichten
- OpenClaw 2.0 ist da: Bessere Bedienung, aber Sicherheitsrisiken
- Neuer Exploit: Nightmare Eclipse nimmt sich diesmal nicht Microsoft vor
- Lake Ontario: MapQuest widersetzt sich Trump, stürmt an Chart-Spitze
- FPS-Bremse bei Fable? Steam-Eintrag überrascht PC-Spieler
- Bei Apple endet erneut eine Ära: Tim Cook hat den Chefposten geräumt
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Microsoft-Outlook-Störung: Kein Zugriff auf Microsoft-365-Mails
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!