Microsoft-Chef: Ja, KI kommt nicht gut an und wird Jobs kosten
Angesichts der wachsenden Kritik an dem mit gigantischem Aufwand betriebenen Ausbau von Technologien im Bereich der Künstlichen Intelligenz schlägt man auch bei Microsoft jetzt mildere Töne an. CEO Nadella zeigt sich offen, die Bürger an den Gewinnen aus KI-Diensten zu beteiligen.
Bei seinem Live-Interview mit den Machern des "Hard Fork"-Podcasts der New York Times sagte Nadella unter anderem: "Man kann nicht leugnen, dass die Wahrnehmung schrecklich ist". Er räumte ein, dass es durch KI zu Arbeitsplatzverlusten kommen könnte, verwies aber gleichzeitig auf die Leistungsfähigkeit und die Vorteile der Technologie.
Zuvor hatten linke Politiker in den USA gefordert, die Menschen müssten auf irgendeine Art und Weise entschädigt werden, wenn der KI-Boom Ressourcen fresse und die Lebenshaltungskosten in die Höhe treibe. Dazu gehört auch der US-Senator Bernie Sanders, der KI als "öffentliche Ressource" behandelt sehen will, an der die US-Bürger teilhaben sollten.
In den USA werden kritische Stimmen gegenüber dem mit gigantischem Aufwand und wenig Rücksicht auf die Bevölkerung durchgeführten Ausbau der KI-Kapazitäten in Form von immer größeren und in großer Zahl errichteten Rechenzentren seit einiger Zeit immer lauter. Hintergrund sind Lärm und Umweltverschmutzung, steigende Strompreise und wachsende Sorgen um Arbeitsplätze in vielen Bereichen.
Vor Kurzem wurde bekannt, dass OpenAI-Chef Sam Altman bereits seit Anfang 2025 Lobbyarbeit gegenüber der US-Regierung betreibt, um diese zum Erwerb von Beteiligungen an KI-Firmen zu bewegen. Altman verspricht sich davon offenbar, dass die Hürden für den Ausbau von KI-Diensten reduziert werden könnten, auch indem man den Widerstand aus der Bevölkerung mit dem Versprechen staatlicher Ausschüttungen ruhig stellt.
Siehe auch:
Nadella: natürlich wird KI schrecklich angenommen
In einem Interview mit der New York Times hat sich Microsoft-Chef Satya Nadella zur ablehnenden Haltung vieler Menschen gegenüber Künstlicher Intelligenz (KI) geäußert. Wie die meisten Betreiber von KI-Diensten versprach Nadella, dass die Menschheit langfristig von der Technologie profitieren könne, etwa durch höhere Löhne. Jedermann sei ein "Stakeholder" (zu Deutsch etwa "Teilhaber") im Bereich der KI, so Nadella.Bei seinem Live-Interview mit den Machern des "Hard Fork"-Podcasts der New York Times sagte Nadella unter anderem: "Man kann nicht leugnen, dass die Wahrnehmung schrecklich ist". Er räumte ein, dass es durch KI zu Arbeitsplatzverlusten kommen könnte, verwies aber gleichzeitig auf die Leistungsfähigkeit und die Vorteile der Technologie.
Nadella offen für Bevölkerungsbeteiligung an KI-Profiten
Nadella sagte außerdem, er habe nichts dagegen, die Bevölkerung in den USA an den potenziell gigantischen Einnahmen von KI-Firmen zu beteiligen. Das Versprechen, die Bürger könnten durch eine Art Gewinnbeteiligung mit vom Erfolg der KI-Konzerne profitieren, wurde zuletzt mehrfach vom aktuellen US-Präsidenten ins Spiel gebracht.Zuvor hatten linke Politiker in den USA gefordert, die Menschen müssten auf irgendeine Art und Weise entschädigt werden, wenn der KI-Boom Ressourcen fresse und die Lebenshaltungskosten in die Höhe treibe. Dazu gehört auch der US-Senator Bernie Sanders, der KI als "öffentliche Ressource" behandelt sehen will, an der die US-Bürger teilhaben sollten.
In den USA werden kritische Stimmen gegenüber dem mit gigantischem Aufwand und wenig Rücksicht auf die Bevölkerung durchgeführten Ausbau der KI-Kapazitäten in Form von immer größeren und in großer Zahl errichteten Rechenzentren seit einiger Zeit immer lauter. Hintergrund sind Lärm und Umweltverschmutzung, steigende Strompreise und wachsende Sorgen um Arbeitsplätze in vielen Bereichen.
Vor Kurzem wurde bekannt, dass OpenAI-Chef Sam Altman bereits seit Anfang 2025 Lobbyarbeit gegenüber der US-Regierung betreibt, um diese zum Erwerb von Beteiligungen an KI-Firmen zu bewegen. Altman verspricht sich davon offenbar, dass die Hürden für den Ausbau von KI-Diensten reduziert werden könnten, auch indem man den Widerstand aus der Bevölkerung mit dem Versprechen staatlicher Ausschüttungen ruhig stellt.
Zusammenfassung
- Microsoft-Chef Satya Nadella äußerte sich im NYT-Interview zur wachsenden KI-Kritik
- Er räumte ein, dass die öffentliche Wahrnehmung von KI derzeit "schrecklich" sei
- Nadella gab zu, dass KI Arbeitsplätze kosten könnte, verwies aber auf langfristige Vorteile
- Der Microsoft-CEO zeigte sich offen für eine Gewinnbeteiligung der US-Bürger an KI-Erlösen
- Senator Bernie Sanders fordert, KI als öffentliche Ressource zu behandeln und Bürger zu entschädigen
- Kritiker bemängeln Lärm, Umweltverschmutzung und steigende Strompreise durch Rechenzentren
- OpenAI-Chef Altman lobbyiert seit Anfang 2025 für staatliche Beteiligungen an KI-Firmen
Siehe auch:
- Copilot? Langweilig! Microsofts KI-Chef soll die "Superintelligenz" jagen
- Microsoft baut weiter um: Windows- & Geräte-Chef wird CEO unterstellt
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