Meta (Facebook) will Cloud-Dienstleister à la Azure & AWS werden
Was macht man, wenn keiner Interesse an den hauseigenen KI-Diensten hat? Man vermietet die für Milliarden Dollar errichteten Rechenzentren an Anbieter, deren Produkte populärer sind. So lautet der Plan, den Meta jetzt verfolgt.
Laut einem Bericht des US-Wirtschaftsdiensts Bloomberg baut Meta derzeit eine neue Abteilung auf, die die in den Rechenzentren des Konzerns verfügbaren Server-Kapazitäten an Dritte vermarkten soll. Das Cloud-Geschäft werde von Meta Compute aufgezogen, einer neuen Sparte, die das Unternehmen im Januar mit einem Fokus auf Rechenzentren und KI gegründet hatte, so der Bericht.
Mit dem Einstieg in die Vermarktung von Server-Kapazitäten in seinen Rechenzentren würde Meta zu einer Art Cloud-Operator, der in direkter Konkurrenz zu Firmen wie Google Cloud, Amazon Web Services und natürlich vor allem auch Microsoft Azure stehen dürfte. Bisher nutzt Meta seine KI-Kapazitäten vor allem selbst, um entsprechende Dienste auf seinen Plattformen Facebook, Instagram und WhatsApp zu bieten.
Noch verdient man mit all den KI-Diensten aber relativ wenig, während auf der andere Seite enorme Ausgaben für die Hardware und den Betrieb der Rechenzentren stehen. Das Unternehmen hatte Ende 2025 mehrfach verlauten lassen, dass man bis 2028 rund 600 Milliarden Dollar in den Aufbau von KI-Infrastruktur in den USA investieren will.
Siehe auch:
Meta will Azure & Amazon Web Services angreifen
Mark Zuckerbergs Internetkonzern Meta hat mit den hauseigenen KI-Modellen bisher eher mäßigen Erfolg. Zuvor hat man aber gigantische Summen in den Ausbau der für das KI-Training und den Betrieb der Dienste nötigen Infrastruktur investiert. Um zusätzliche Einnahmen aus den großen Investitionen zu schlagen, soll Meta jetzt selbst zum Cloud-Provider, heißt es.Laut einem Bericht des US-Wirtschaftsdiensts Bloomberg baut Meta derzeit eine neue Abteilung auf, die die in den Rechenzentren des Konzerns verfügbaren Server-Kapazitäten an Dritte vermarkten soll. Das Cloud-Geschäft werde von Meta Compute aufgezogen, einer neuen Sparte, die das Unternehmen im Januar mit einem Fokus auf Rechenzentren und KI gegründet hatte, so der Bericht.
Server-Kapazitäten sollen an Dritte vermietet werden
Das neue Cloud-Geschäft von Meta könnte den Angaben zufolge verschiedene Arten von Services anbieten, darunter der Zugriff auf KI-Modelle, die auf Metas Infrastruktur betrieben werden, sowie die Bereitstellung von Server-Kapazitäten für das Training der KI-Modelle externer Anbieter.Mit dem Einstieg in die Vermarktung von Server-Kapazitäten in seinen Rechenzentren würde Meta zu einer Art Cloud-Operator, der in direkter Konkurrenz zu Firmen wie Google Cloud, Amazon Web Services und natürlich vor allem auch Microsoft Azure stehen dürfte. Bisher nutzt Meta seine KI-Kapazitäten vor allem selbst, um entsprechende Dienste auf seinen Plattformen Facebook, Instagram und WhatsApp zu bieten.
Noch verdient man mit all den KI-Diensten aber relativ wenig, während auf der andere Seite enorme Ausgaben für die Hardware und den Betrieb der Rechenzentren stehen. Das Unternehmen hatte Ende 2025 mehrfach verlauten lassen, dass man bis 2028 rund 600 Milliarden Dollar in den Aufbau von KI-Infrastruktur in den USA investieren will.
Zusammenfassung
- Meta will mit seinen gigantischen Rechenzentren als Cloud-Anbieter à la AWS und Azure durchstarten
- Metas eigene KI-Modelle waren bislang nur mäßig erfolgreich, während man Milliarden investierte
- Sparte Meta Compute vermarktet Serverkapazitäten an externe Unternehmen
- Geplant sind KI-Modell-Zugriff und Serverkapazitäten für das Training fremder KI-Systeme
- Meta tritt damit in direkte Konkurrenz zu AWS, Azure und Google Cloud
Siehe auch:
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- GitHub migriert komplett zu Azure und stoppt vorerst neue Features
- Rotes Meer: Gleich mehrere gekappte Kabel legen Microsoft Azure lahm
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- Microsoft veröffentlicht außerplanmäßige Updates für Copilot und Azure
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