Microsoft integriert DeepSeek R1 für Azure, GitHub und bald Copilot+
Microsoft integriert das KI-Modell DeepSeek R1 in seine Azure AI Foundry und GitHub. Das 671 Milliarden Parameter umfassende Modell soll Unternehmen den Zugang zu fortschrittlicher KI erleichtern. Künftig wird auch eine lokale Version für Copilot-fähige PCs verfügbar sein.
Entwickler können DeepSeek R1 auf verschiedenen Wegen nutzen: Neben dem Zugriff über die Azure AI Foundry als serverlose Endpoint-Lösung steht das Modell auch auf GitHub zur Verfügung. Dort lässt sich die KI kostenlos im Playground testen oder über die API einbinden. Microsoft plant zudem eine lokale Version für Copilot+-fähige PCs. Microsoft beteuert in einem Blogbeitrag, dass das teilweise umstrittene chinesische Modell ausführlich getestet wurde: "DeepSeek R1 durchlief umfangreiche Sicherheitsprüfungen, darunter automatisierte Verhaltensanalysen und detaillierte Security-Reviews."
Eine besondere Innovation stellen die geplanten "Distilled Flavors" von DeepSeek R1 dar. Diese optimierten Versionen sollen zunächst auf Qualcomm Snapdragon X-Serie Prozessoren laufen, später auch auf Intel Lunar Lake- und AMD Ryzen AI 9- Systemen.
Microsoft selbst sucht sein Heil seit einer Weile in KIs und verfolgt die Strategie, sein KI-Angebot kontinuierlich zu erweitern und zu diversifizieren. Durch die Integration externer Modelle wie DeepSeek R1 kann Microsoft seinen Kunden eine breitere Palette an KI-Lösungen anbieten, ohne selbst alle Modelle entwickeln zu müssen.
Was denkt ihr über Microsofts Strategie, verstärkt auf externe KI-Modelle zu setzen? Teilt eure Meinung zur Integration von DeepSeek R1 in den Kommentaren mit uns. Wir sind gespannt auf eure Einschätzungen!
Siehe auch:
Neue KI-Option für Azure-Nutzer
Microsoft erweitert sein KI-Portfolio und macht das chinesische KI-Modell DeepSeek R1 ab sofort über die Azure AI Foundry und GitHub verfügbar. Das Modell, das mit seinen 671 Milliarden Parametern ähnliche Leistungen wie GPT-3 von OpenAI erbringen soll, ergänzt damit Microsofts Katalog von über 1800 KI-Modellen.Entwickler können DeepSeek R1 auf verschiedenen Wegen nutzen: Neben dem Zugriff über die Azure AI Foundry als serverlose Endpoint-Lösung steht das Modell auch auf GitHub zur Verfügung. Dort lässt sich die KI kostenlos im Playground testen oder über die API einbinden. Microsoft plant zudem eine lokale Version für Copilot+-fähige PCs. Microsoft beteuert in einem Blogbeitrag, dass das teilweise umstrittene chinesische Modell ausführlich getestet wurde: "DeepSeek R1 durchlief umfangreiche Sicherheitsprüfungen, darunter automatisierte Verhaltensanalysen und detaillierte Security-Reviews."
Eine besondere Innovation stellen die geplanten "Distilled Flavors" von DeepSeek R1 dar. Diese optimierten Versionen sollen zunächst auf Qualcomm Snapdragon X-Serie Prozessoren laufen, später auch auf Intel Lunar Lake- und AMD Ryzen AI 9- Systemen.
Wettbewerb im KI-Markt
Die Integration von DeepSeek R1 erfolgt in einer Phase wachsender Spannungen zwischen westlichen und chinesischen KI-Unternehmen. So hat beispielsweise OpenAI Bedenken bezüglich möglicher unerlaubter Codeübernahme durch DeepSeek geäußert. Gleichzeitig beeindruckt das chinesische Start-up mit der kosteneffizienten Entwicklung seines Modells, die angeblich weniger als sechs Millionen Dollar gekostet haben soll.Microsoft selbst sucht sein Heil seit einer Weile in KIs und verfolgt die Strategie, sein KI-Angebot kontinuierlich zu erweitern und zu diversifizieren. Durch die Integration externer Modelle wie DeepSeek R1 kann Microsoft seinen Kunden eine breitere Palette an KI-Lösungen anbieten, ohne selbst alle Modelle entwickeln zu müssen.
Was denkt ihr über Microsofts Strategie, verstärkt auf externe KI-Modelle zu setzen? Teilt eure Meinung zur Integration von DeepSeek R1 in den Kommentaren mit uns. Wir sind gespannt auf eure Einschätzungen!
Zusammenfassung
- Microsoft integriert das chinesische KI-Modell DeepSeek R1 in Azure und GitHub
- Das Modell umfasst 671 Milliarden Parameter und ist mit GPT-3 vergleichbar
- Eine lokale Version für Copilot-fähige PCs ist für die Zukunft geplant
- Optimierte Versionen sollen auf Qualcomm-, Intel- und AMD-Prozessoren laufen
- Die Entwicklung des Modells soll weniger als sechs Millionen Dollar gekostet haben
- Microsoft erweitert sein Portfolio durch externe KI-Modelle auf über 1800 Systeme
Siehe auch:
- Sicherheitsforscher decken auf: DeepSeek-Datenbank war frei im Netz
- Mark Zuckerberg: Meta hat keine Angst vor KI-Newcomer DeepSeek
- Angriff der China-KIs: Alibaba-Modell soll besser als DeepSeek sein
- KI-Skandal entbrannt: Nutzt DeepSeek illegal OpenAI-Daten?
- Experten: DeepSeek ist ein Security-Alptraum, erfasst Tastenanschläge
Thema:
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