Sabotage bei Subnautica 2:
Entwickler gewinnen Krimi um 250 Mio. $
Illegale Entlassungen, verzögerte Spiele und absurde KI-Tipps: Der Publisher Krafton versuchte alles, um dem Subnautica-2-Entwickler Unknown Worlds das Geld zu verweigern. Nun fließen die strittigen 250 Millionen Dollar doch an das Team.
Die Einigung bringt für die Angestellten eine wesentliche Verbesserung mit sich. Ursprünglich sollten lediglich die Chefetage sowie Mitarbeiter aus dem Jahr 2021 von dem Geld profitieren. Nun wird der gesamte Bonuspool auf alle aktuellen Entwickler aufgeteilt. Die Auszahlung erfolgt gestaffelt in drei jährlichen Raten.
Im Rahmen der anschließenden Gerichtsverhandlungen kamen ungewöhnliche Details ans Licht. So hatte Krafton-CEO Changhan Kim laut Gerichtsakten die künstliche Intelligenz ChatGPT um Rat gefragt, wie das Unternehmen die Entwickler am besten um das zugesagte Geld bringen könne. Das Vorgehen scheiterte jedoch. Ein Richter in Delaware erklärte damit verbundene Kündigungen im März 2026 für unrechtmäßig und ordnete die sofortige Wiedereinstellung von Unknown-Worlds-CEO Ted Gill an.
Mit der Sicherung der Boni für das Team zieht sich Ted Gill nun endgültig aus dem Unternehmen zurück. Laut eigener Aussage trennen sich die Wege in beiderseitigem Einvernehmen. Ein frischer, externer Geschäftsführer sei der beste Weg, um das Studio und die weitere Entwicklung des Unterwasser-Abenteuers zu leiten. Die Mitarbeiter genießen nun finanzielle Sicherheit. Das Studio verliert damit allerdings seinen langjährigen Kopf.
Was haltet ihr von dem Ausgang des Rechtsstreits und der Rolle von ChatGPT? Gönnt ihr den Entwicklern den Bonus? Teilt eure Meinung gerne unten in den Kommentaren mit uns!
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Siehe auch:
Ende des Millionen-Streits
Der monatelange juristische Konflikt zwischen dem südkoreanischen Publisher Krafton und dem Entwicklerstudio Unknown Worlds ist offiziell beigelegt. Beide Parteien haben sich nach zähen Verhandlungen außergerichtlich geeinigt. Im Zentrum der Auseinandersetzung standen ausstehende Bonuszahlungen in Höhe von 250 Millionen US-Dollar (etwa 219 Millionen Euro). Das Geld wird nun in vollem Umfang an die Belegschaft ausgeschüttet.Die Einigung bringt für die Angestellten eine wesentliche Verbesserung mit sich. Ursprünglich sollten lediglich die Chefetage sowie Mitarbeiter aus dem Jahr 2021 von dem Geld profitieren. Nun wird der gesamte Bonuspool auf alle aktuellen Entwickler aufgeteilt. Die Auszahlung erfolgt gestaffelt in drei jährlichen Raten.
Skurriler Hintergrund
Wie Bloomberg berichtet, geht der Einigung ein ungewöhnlicher Wirtschaftskrimi voraus. Krafton hatte das Studio im Jahr 2021 für 500 Millionen US-Dollar (etwa 438 Millionen Euro) übernommen. Der Kaufvertrag enthielt eine Klausel über den besagten Bonus, der an finanzielle Meilensteine geknüpft war. Um die Zahlung zu umgehen, verzögerte der Publisher im Sommer 2025 absichtlich die Veröffentlichung des Titels und entließ die Studio-Gründer.Im Rahmen der anschließenden Gerichtsverhandlungen kamen ungewöhnliche Details ans Licht. So hatte Krafton-CEO Changhan Kim laut Gerichtsakten die künstliche Intelligenz ChatGPT um Rat gefragt, wie das Unternehmen die Entwickler am besten um das zugesagte Geld bringen könne. Das Vorgehen scheiterte jedoch. Ein Richter in Delaware erklärte damit verbundene Kündigungen im März 2026 für unrechtmäßig und ordnete die sofortige Wiedereinstellung von Unknown-Worlds-CEO Ted Gill an.
Neustart für das Studio
Die finanzielle Basis für das Ausschütten der Boni lieferte der überaus erfolgreiche Early-Access-Start von Subnautica 2 im Mai 2026. Das Survival-Spiel stieß auf eine enorme Nachfrage bei den Fans. Innerhalb der ersten Verkaufstage wechselte das Spiel über vier Millionen Mal den Besitzer. Damit wurden die vertraglich geforderten Umsatzziele problemlos übertroffen und die Auszahlung rechtlich bindend.Mit der Sicherung der Boni für das Team zieht sich Ted Gill nun endgültig aus dem Unternehmen zurück. Laut eigener Aussage trennen sich die Wege in beiderseitigem Einvernehmen. Ein frischer, externer Geschäftsführer sei der beste Weg, um das Studio und die weitere Entwicklung des Unterwasser-Abenteuers zu leiten. Die Mitarbeiter genießen nun finanzielle Sicherheit. Das Studio verliert damit allerdings seinen langjährigen Kopf.
Was haltet ihr von dem Ausgang des Rechtsstreits und der Rolle von ChatGPT? Gönnt ihr den Entwicklern den Bonus? Teilt eure Meinung gerne unten in den Kommentaren mit uns!
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Zusammenfassung
- Krafton und Unknown Worlds beendeten ihren juristischen Streit
- Die strittigen 250 Millionen Dollar Bonus fließen an das ganze Team
- Ein US-Richter erklärte die Kündigungen im März 2026 für illegal
- Der Erfolg von Subnautica 2 sicherte die vertragliche Bonuszahlung ab
- CEO Ted Gill verlässt das Studio nach der erfolgreichen Schlichtung
Siehe auch:
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