DHL-"Update": Zoll und Nachnahme künftig komplett bargeldlos zahlen
Wer im Ausland bestellt oder Pakete per Nachnahme empfängt, musste beim Postboten oft passendes Bargeld bereithalten. Ab Ende Juli 2026 ändert sich das: Zoll- und Nachnahmegebühren lassen sich dann an der Haustür einfach kontaktlos bezahlen.
Hintergrund ist das hohe Paketaufkommen aus Fernost. Neben Einfuhrumsatzsteuer und möglichen Auslagepauschalen kommt es an der Haustür oft zu unerwarteten Kosten. Die Kartenzahlung soll die Abwicklung erleichtern und Rückläufer reduzieren.
Der Rollout läuft bereits. In einigen Regionen ist kontaktloses Bezahlen möglich, in den kommenden Wochen folgt die Ausweitung auf ganz Deutschland. Die Abwicklung erfolgt über die Handscanner der Zustellkräfte.
Bei Nachnahmesendungen ist die Zahlung aus Sicherheitsgründen nur per Girocard möglich. Mobile Bezahldienste sind hier ausgeschlossen. Die Umstellung reduziert Bargeldbestände und vereinfacht die Abläufe bei der Zustellung.
Die Barzahlung bleibt weiterhin möglich und wird nicht abgeschafft. Zugleich reagiert das Unternehmen auf veränderte Zahlungsgewohnheiten.
Die Benutzeroberfläche der Geräte wurde erweitert und ist in mehr als 20 Sprachen verfügbar. Das soll die Nutzung erleichtern und die Einarbeitung neuer Mitarbeiter unterstützen.
Nutzt ihr noch Nachnahme oder zahlt oft Zollgebühren? Was meint ihr zur neuen Kartenzahlung an der Haustür? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Zollgebühren bequem per Karte zahlen
Wer bei internationalen Händlern wie Temu bestellt, muss bei anfallenden Zollgebühren bislang häufig passend in bar zahlen. Ab Ende Juli 2026 soll dies weitgehend entfallen: Entgelte können bei der Zustellung bargeldlos beglichen werden.Hintergrund ist das hohe Paketaufkommen aus Fernost. Neben Einfuhrumsatzsteuer und möglichen Auslagepauschalen kommt es an der Haustür oft zu unerwarteten Kosten. Die Kartenzahlung soll die Abwicklung erleichtern und Rückläufer reduzieren.
Der Rollout läuft bereits. In einigen Regionen ist kontaktloses Bezahlen möglich, in den kommenden Wochen folgt die Ausweitung auf ganz Deutschland. Die Abwicklung erfolgt über die Handscanner der Zustellkräfte.
Unterschiede bei Bezahlmethoden
Wie DHL mitteilt, werden für Zoll- und Nachentgelte künftig Girocards, Kreditkarten sowie mobile Bezahlverfahren per Smartphone oder Smartwatch akzeptiert. Die Zahlung erfolgt über den NFC-Standard.Bei Nachnahmesendungen ist die Zahlung aus Sicherheitsgründen nur per Girocard möglich. Mobile Bezahldienste sind hier ausgeschlossen. Die Umstellung reduziert Bargeldbestände und vereinfacht die Abläufe bei der Zustellung.
Die Barzahlung bleibt weiterhin möglich und wird nicht abgeschafft. Zugleich reagiert das Unternehmen auf veränderte Zahlungsgewohnheiten.
Scanner als zentrales Werkzeug
Die Handscanner übernehmen neben der Zahlungsabwicklung weitere Aufgaben, etwa das Erfassen von Unterschriften, das Öffnen von Packstationen und das Ausdrucken von Paketlabels per QR-Code. Zudem zeigen sie Ablagehinweise für Zustellungen an.Die Benutzeroberfläche der Geräte wurde erweitert und ist in mehr als 20 Sprachen verfügbar. Das soll die Nutzung erleichtern und die Einarbeitung neuer Mitarbeiter unterstützen.
Nutzt ihr noch Nachnahme oder zahlt oft Zollgebühren? Was meint ihr zur neuen Kartenzahlung an der Haustür? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Ab wann gilt die neue DHL-Zahlungsart?
Offiziell startet die flächendeckende Einführung der bargeldlosen Bezahlung an der Haustür Ende Juli 2026. Der Service wird dann in den darauffolgenden Wochen schrittweise im gesamten Zustellgebiet ausgerollt.
In einigen wenigen Regionen ist die Funktion laut DHL bereits jetzt aktiv. Wer also aktuell auf ein Paket aus dem Nicht-EU-Ausland wartet, hat mit etwas Glück schon heute die Möglichkeit, den Postboten digital zu bezahlen.
In einigen wenigen Regionen ist die Funktion laut DHL bereits jetzt aktiv. Wer also aktuell auf ein Paket aus dem Nicht-EU-Ausland wartet, hat mit etwas Glück schon heute die Möglichkeit, den Postboten digital zu bezahlen.
Welche Zahlungsmittel werden akzeptiert?
Für die meisten anfallenden Gebühren akzeptiert DHL eine breite Palette an modernen Zahlungsmitteln. Dazu gehören die klassische Girocard, gängige Kreditkarten sowie mobile Bezahlverfahren via Smartphone oder Smartwatch (z. B. Apple Pay oder Google Pay).
Die Zahlung erfolgt dabei völlig kontaktlos über den NFC-Chip im Handscanner der Zustellkraft. Das Eintippen einer PIN auf dem Gerät ist in der Regel nur bei höheren Beträgen notwendig, genau wie Sie es vom Supermarkt kennen.
Die Zahlung erfolgt dabei völlig kontaktlos über den NFC-Chip im Handscanner der Zustellkraft. Das Eintippen einer PIN auf dem Gerät ist in der Regel nur bei höheren Beträgen notwendig, genau wie Sie es vom Supermarkt kennen.
Gibt es Ausnahmen bei der Nachnahme?
Ja, hier gibt es eine wichtige Einschränkung zu beachten. Wenn Sie ein Paket per Nachnahme bestellt haben, können Sie den fälligen Betrag an der Haustür ausschließlich mit der Girocard bezahlen.
Kreditkarten oder mobile Wallets auf dem Smartphone werden für diesen spezifischen Service nicht akzeptiert. DHL begründet diesen Schritt mit Sicherheitsgründen. Angeblich soll so das Risiko von Zahlungsausfällen oder Betrug bei direkten Warenwerten minimiert werden.
Kreditkarten oder mobile Wallets auf dem Smartphone werden für diesen spezifischen Service nicht akzeptiert. DHL begründet diesen Schritt mit Sicherheitsgründen. Angeblich soll so das Risiko von Zahlungsausfällen oder Betrug bei direkten Warenwerten minimiert werden.
Kann ich weiterhin mit Bargeld bezahlen?
Absolut. Die Einführung der digitalen Zahlungswege bedeutet nicht das Ende der Barzahlung an der Haustür. Wer seine Gebühren lieber klassisch mit Scheinen und Münzen begleichen möchte, kann dies auch nach Juli 2026 uneingeschränkt tun.
Dennoch empfiehlt es sich, das Geld möglichst passend bereitzuhalten. Die Zustellkräfte führen oft nur begrenztes Wechselgeld mit sich. Die neue NFC-Zahlung ist daher vor allem als komfortable Alternative gedacht, nicht als Zwang.
Dennoch empfiehlt es sich, das Geld möglichst passend bereitzuhalten. Die Zustellkräfte führen oft nur begrenztes Wechselgeld mit sich. Die neue NFC-Zahlung ist daher vor allem als komfortable Alternative gedacht, nicht als Zwang.
Was lässt sich bargeldlos begleichen?
Die neue Funktion deckt drei wesentliche Bereiche ab: Zollentgelte, Nachentgelte (etwa bei unzureichend frankierten Sendungen) und klassische Nachnahmebeträge.
Gerade für IT-Profis, die häufig spezielle Hardware oder Ersatzteile aus dem Nicht-EU-Ausland (wie Asien oder den USA) bestellen, ist dies eine enorme Erleichterung. Die oft unvorhersehbaren Zollgebühren müssen nun nicht mehr in bar vorgehalten werden.
Gerade für IT-Profis, die häufig spezielle Hardware oder Ersatzteile aus dem Nicht-EU-Ausland (wie Asien oder den USA) bestellen, ist dies eine enorme Erleichterung. Die oft unvorhersehbaren Zollgebühren müssen nun nicht mehr in bar vorgehalten werden.
Zusammenfassung
- Ab Juli 2026 lassen sich Zollgebühren bei DHL bequem bargeldlos bezahlen
- Zustellkräfte nutzen dafür künftig die vorhandenen mobilen Handscanner direkt
- Girocard und Kreditkarten werden für Zoll- und Nachentgelte bald akzeptiert
- Mobile Bezahldienste sind an der Haustür für Zollgebühren ebenfalls möglich
- Bei der klassischen Nachnahme bleibt nur die Zahlung per Girocard erlaubt
- Bargeldzahlung bleibt als Option für Kunden weiterhin uneingeschränkt bestehen
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