Sammelklage Amazon Prime Video:
Jetzt mehr als 200.000 Kunden dabei
Wachsende Teilnehmerzahlen, hohe Rückerstattungsansprüche und eine Milliardenforderung: Der Druck auf Amazon Prime Video wächst rasant. Über 200.000 Kunden haben sich inzwischen einer Sammelklage angeschlossen.
Amazon hatte zum 5. Februar 2024 Werbeunterbrechungen eingeführt, es sei denn, Kunden schließen ein Zusatzabo für 2,99 Euro pro Monat ab. Die Verbraucherzentrale Sachsen meldet nun am 10. Februar 2026 exakt 201.090 Teilnehmer (Stand: 21 Uhr).
Parallel läuft eine sogenannte Gewinnabschöpfungsklage auf rund 1,8 Milliarden Euro. Die Werbegewinne sollen in den Bundeshaushalt fließen. Zudem prüft die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen eine Preiserhöhung von 2022 in einem separaten Verfahren.
Nutzt ihr das werbefreie Abo, lebt ihr mit den Spots oder habt ihr euch der Klage angeschlossen? Schreibt uns eure Meinung zur Strategie von Amazon gerne in die Kommentare!
Rekordklage gegen Amazon Prime Video
Mehr als 200.000 Kunden haben sich nach der Einführung von Werbung bei Amazon Prime Video mittlerweile einer Sammelklage angeschlossen. Im Dezember waren es noch knapp 140.000 Nutzer. Sie fordern die Feststellung der Unzulässigkeit der einseitigen Vertragsänderung sowie Rückerstattung der Mehrkosten seit Februar 2024.Amazon hatte zum 5. Februar 2024 Werbeunterbrechungen eingeführt, es sei denn, Kunden schließen ein Zusatzabo für 2,99 Euro pro Monat ab. Die Verbraucherzentrale Sachsen meldet nun am 10. Februar 2026 exakt 201.090 Teilnehmer (Stand: 21 Uhr).
Wer darf mitmachen und was bringt es?
Teilnahme an der Sammelklage ist kostenfrei möglich für alle Nutzer, die ein Prime-Abo vor dem 5. Februar 2024 nutzten. Im Erfolgsfall müsste Amazon pro Teilnehmer eine Rückerstattung von 2,99 Euro pro Monat, aktuell rund 72 Euro, auszahlen. Die Summe steigt monatlich.Milliardenforderung im Hintergrund
Die Anmeldung zur Sammelklage läuft über das Bundesamt für Justiz. Dabei sind folgende Punkte relevant:- Auch Nutzer, die Prime kaum für Video nutzen, sind teilnahmeberechtigt, da das Gesamtpaket betroffen ist.
- Eine Kündigung seitens Amazon wegen der Teilnahme gilt als höchst unwahrscheinlich.
Parallel läuft eine sogenannte Gewinnabschöpfungsklage auf rund 1,8 Milliarden Euro. Die Werbegewinne sollen in den Bundeshaushalt fließen. Zudem prüft die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen eine Preiserhöhung von 2022 in einem separaten Verfahren.
Nutzt ihr das werbefreie Abo, lebt ihr mit den Spots oder habt ihr euch der Klage angeschlossen? Schreibt uns eure Meinung zur Strategie von Amazon gerne in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Über 200.000 Kunden klagen gegen Amazon wegen Werbeeinführung
- Amazon führte im Februar 2024 ungefragt Werbung oder Zusatzgebühr ein
- Verbraucherschützer kritisieren einseitige Vertragsänderung als unzulässig
- Klage fordert Rückerstattung von 2,99 Euro monatlich für jeden Betroffenen
- Anmeldung zur kostenfreien Sammelklage ist weiterhin möglich
- Zusätzliche Gewinnabschöpfungsklage in Höhe von 1,8 Milliarden Euro
- Strenge IT-Rechtsprechung könnte einseitige AGB-Änderungen eindämmen
Thema:
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