Android Auto: Google zeigt endlich mehr vom neuen Media-App-Design
Google spendiert Android Auto ein umfassendes Design-Update. Im Fokus stehen optisch überarbeitete Medien-Apps, eine modulare und flexiblere Benutzeroberfläche sowie die Möglichkeit zur Videowiedergabe im geparkten Zustand.
Bisher folgten Anwendungen auf dem Auto-Bildschirm strengen und einheitlichen Vorgaben, um die Ablenkung des Fahrers zu minimieren. Mit dem Einzug der Designsprache Material 3 Expressive ändert sich daran immer mehr. Das bedeutet für Endanwender konkret, dass sie bald erweiterte Kopfzeilen, neue Fortschrittsbalken und hervorgehobene Bereiche für spezielle Inhalte sehen werden. Zudem sorgt ein neuer Mini-Player dafür, dass die Medienwiedergabe gesteuert werden kann, während man durch Inhalte navigiert. Insgesamt wird Android Auto deutlich modularer und anpassbarer.
Mit den aktuellen optischen Anpassungen reagiert der Konzern auf den Wunsch vieler Nutzer nach einer individuelleren und moderneren Benutzeroberfläche während der Fahrt.
Medien-Apps in Android Auto...
...erhalten ein neues flexibles Design
Eine weitere Neuerung betrifft die Integration von Widgets, die viele Anwender vom Smartphone kennen. Die kleinen Info-Fenster sollen während der Fahrt schnelle Interaktionen ermöglichen. Zudem erhalten Entwickler Zugriff auf das Software-Development-Kit für Kartenmaterial. Dadurch lassen sich detaillierte Ortsinformationen oder aktuelle Wetterdaten direkt in fahrzeugspezifische Anwendungen einbinden, was den Funktionsumfang der Displays erweitern soll.
Für die Zukunft ist geplant, dass Anwendungen nahtlos zwischen verschiedenen Zuständen wechseln. Wer während der Fahrt eine reduzierte Ansicht nutzt, soll beim Parken automatisch die vollständige Benutzeroberfläche präsentiert bekommen. Es bleibt abzuwarten, wie schnell die Automobilhersteller die notwendigen Aktualisierungen freigeben. Die starke Abhängigkeit von den Fahrzeugherstellern führt oft zu langen Wartezeiten für Endkunden.
Wie bewertet ihr das neue Design und die Video-Funktion für Android Auto? Eine gute Sache oder unnötige Ablenkung? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Frischer Look für Android Auto
Wie bereits letzte Woche berichtet, erhält Android Auto ein großes Update und neues Design. Im Zentrum der Anpassungen steht das Aussehen von Medien-Apps auf den Bildschirmen im Fahrzeug. Die Software, die ursprünglich als simple Spiegelung des Smartphone-Bildschirms begann, entwickelt sich damit zunehmend zu einer eigenständigen Plattform. Im Rahmen der Google I/O, bei der etliche Neuheiten vorgestellt wurden, gab es jetzt mehr von der überarbeiteten Benutzeroberfläche zu sehen.Bisher folgten Anwendungen auf dem Auto-Bildschirm strengen und einheitlichen Vorgaben, um die Ablenkung des Fahrers zu minimieren. Mit dem Einzug der Designsprache Material 3 Expressive ändert sich daran immer mehr. Das bedeutet für Endanwender konkret, dass sie bald erweiterte Kopfzeilen, neue Fortschrittsbalken und hervorgehobene Bereiche für spezielle Inhalte sehen werden. Zudem sorgt ein neuer Mini-Player dafür, dass die Medienwiedergabe gesteuert werden kann, während man durch Inhalte navigiert. Insgesamt wird Android Auto deutlich modularer und anpassbarer.
App-Anpassungen durch Entwickler
Wie Google in einem Blogbeitrag berichtet, werden die Neuerungen durch Updates der Car App Library ermöglicht. Das Basis-Programm erlaubt es Anbietern, ihre Dienste an das Fahrzeug anzupassen. Zu den ersten Apps, die das aktualisierte Design nutzen werden, gehören:- Spotify
- YouTube Music
- Amazon Music
- TuneIn
- PocketFM
Mit den aktuellen optischen Anpassungen reagiert der Konzern auf den Wunsch vieler Nutzer nach einer individuelleren und moderneren Benutzeroberfläche während der Fahrt.
Medien-Apps in Android Auto...
...erhalten ein neues flexibles Design
Videostreaming im geparkten Auto
Neben der reinen Musikwiedergabe bringt das Update bewegte Bilder auf den Bildschirm. Nutzer können zukünftig im geparkten Zustand hochauflösende Videos mit 60 Bildern pro Sekunde ansehen. Ein Nachteil der Funktion ist die hohe technische Hürde. Das Abspielen von Filmen und Serien setzt ein Smartphone mit Android 17 voraus. Ältere Mobiltelefone bleiben also außen vor.Eine weitere Neuerung betrifft die Integration von Widgets, die viele Anwender vom Smartphone kennen. Die kleinen Info-Fenster sollen während der Fahrt schnelle Interaktionen ermöglichen. Zudem erhalten Entwickler Zugriff auf das Software-Development-Kit für Kartenmaterial. Dadurch lassen sich detaillierte Ortsinformationen oder aktuelle Wetterdaten direkt in fahrzeugspezifische Anwendungen einbinden, was den Funktionsumfang der Displays erweitern soll.
Für die Zukunft ist geplant, dass Anwendungen nahtlos zwischen verschiedenen Zuständen wechseln. Wer während der Fahrt eine reduzierte Ansicht nutzt, soll beim Parken automatisch die vollständige Benutzeroberfläche präsentiert bekommen. Es bleibt abzuwarten, wie schnell die Automobilhersteller die notwendigen Aktualisierungen freigeben. Die starke Abhängigkeit von den Fahrzeugherstellern führt oft zu langen Wartezeiten für Endkunden.
Wie bewertet ihr das neue Design und die Video-Funktion für Android Auto? Eine gute Sache oder unnötige Ablenkung? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Android Auto erhält ein umfassendes Design-Update für Medien-Apps
- Spotify, YouTube Music, und Amazon Music nutzen das neue Design
- Neue Benutzeroberfläche basiert auf der Designsprache Material 3 Expressive
- Neuer Mini-Player für Steuerung der Medienwiedergabe während der Navigation
- Video-Wiedergabe in hoher Auflösung mit 60 fps im geparkten Zustand
- Widgets und Kartenmaterial-SDK erweitern den Funktionsumfang
Siehe auch:
- Android Auto: Google stellt großes Update und neues Design vor
- YouTube für Android Auto ist da: Doch das neue Update hat einen Haken
- Android Auto: Google fixt Verbindungsprobleme mit Samsung und Pixel
- Android Auto 16.3: Beta jetzt verfügbar - Daran arbeitet Google gerade
- Android Auto-Design anpassen: Update bringt neue native Funktion
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