Steam Preistreiber für Spiele? Valve im Visier von Verbraucherschützern
Valve bekommt ein Problem mit niederländischen Verbraucherschützern. Die Stichting Consumenten Competition Claims will gegen den Betreiber von Steam vorgehen. Man wirft Valve vor, die Preise für PC-Spiele durch die Ausnutzung der Marktmacht von Steam in die Höhe zu treiben.
Steam soll eine so große Marktmacht erlangt haben, dass Spieleentwickler nicht mehr an der Plattform vorbei kommen, wenn sie ihre Produkte vermarkten wollen. Valve nutze diese Vormachtstellung aus, um überhöhte Preise zu verlangen und gleichzeitig die Möglichkeit einzuschränken, Spiele auf anderen Wegen günstiger zu verkaufen.
Natürlich ist den Verbraucherschützern auch die von Valve auf alle Verkäufe über Steam erhobene Gebühr in Höhe von 30 Prozent der jeweiligen Umsätze ein Dorn im Auge. Die Kommission sei schlicht zu hoch, auch weil Spieleanbieter sie bei der Festlegung ihrer Verkaufspreise einberechnen und damit auf den eigentlichen Preis aufschlagen würden.
Valve könnte letztlich eine Schadenersatzzahlung in Höhe von mehr als 220 Millionen Euro an niederländische Konsumenten zahlen. Jeder betroffene Nutzer aus den Niederlanden könnte somit rund 130 Euro erhalten. Die Stichting CCC behauptet auch, dass Steam aktuell etwa 85 Prozent gesamten Marktes von PC-Spieleverkäufen in den Niederlanden ausmacht.
Noch hat die CCC-Stiftung keine formelle Klage gegen Valve eingereicht, sondern strebt zunächst Verhandlungen mit dem Unternehmen an. Sollte Valve nicht auf die Verbraucherschützer zugehen oder irgendeine Form von Eingeständnissen anbieten, wolle man rechtliche Schritte einleiten.
Valve-Chef Gabe Newell erklärte erst kürzlich in einem Interview, dass sein Unternehmen keineswegs ein Monopolist sei. Die Kunden könnten ihr Geld problemlos auf anderen Plattformen ausgeben. Steam sei vor allem deshalb so erfolgreich, weil man eine bessere Plattform mit einem besseren Nutzererlebnis geschaffen habe, so seine Argumentation.
Siehe auch:
Klage gegen Valve wegen Ausnutzung der Marktmachtt?
Die niederländische Stichting Consumenten Competition Claims (CCC) geht mit einer GameClaim genannten Kampagne gegen den Steam-Betreiber Valve vor. Die Verbraucherschützer behaupten, dass Valve die Kunden aus den Niederlanden auf unfaire Weise dazu zwingt, zu hohe Preise für Spiele, Download-Inhalte und Mikrotransaktionen zu zahlen, weil das Unternehmen den Wettbewerb im Spielemarkt einschränkt.Steam soll eine so große Marktmacht erlangt haben, dass Spieleentwickler nicht mehr an der Plattform vorbei kommen, wenn sie ihre Produkte vermarkten wollen. Valve nutze diese Vormachtstellung aus, um überhöhte Preise zu verlangen und gleichzeitig die Möglichkeit einzuschränken, Spiele auf anderen Wegen günstiger zu verkaufen.
Setzt Valve Mindestpreise für Spiele an?
Außerdem soll Valve Mindestpreise für Spiele voraussetzen, während Spieleanbieter gezwungen sind, die Titel nicht auf anderen Plattformen zu günstigeren Preisen oder besseren Konditionen zu vertreiben. Es sei den Spieleherstellern praktisch nicht möglich, ihre Produkte abseits von Steam günstiger anzubieten, so der Vorwurf.Natürlich ist den Verbraucherschützern auch die von Valve auf alle Verkäufe über Steam erhobene Gebühr in Höhe von 30 Prozent der jeweiligen Umsätze ein Dorn im Auge. Die Kommission sei schlicht zu hoch, auch weil Spieleanbieter sie bei der Festlegung ihrer Verkaufspreise einberechnen und damit auf den eigentlichen Preis aufschlagen würden.
Valve könnte letztlich eine Schadenersatzzahlung in Höhe von mehr als 220 Millionen Euro an niederländische Konsumenten zahlen. Jeder betroffene Nutzer aus den Niederlanden könnte somit rund 130 Euro erhalten. Die Stichting CCC behauptet auch, dass Steam aktuell etwa 85 Prozent gesamten Marktes von PC-Spieleverkäufen in den Niederlanden ausmacht.
Noch hat die CCC-Stiftung keine formelle Klage gegen Valve eingereicht, sondern strebt zunächst Verhandlungen mit dem Unternehmen an. Sollte Valve nicht auf die Verbraucherschützer zugehen oder irgendeine Form von Eingeständnissen anbieten, wolle man rechtliche Schritte einleiten.
Valve-Chef Gabe Newell erklärte erst kürzlich in einem Interview, dass sein Unternehmen keineswegs ein Monopolist sei. Die Kunden könnten ihr Geld problemlos auf anderen Plattformen ausgeben. Steam sei vor allem deshalb so erfolgreich, weil man eine bessere Plattform mit einem besseren Nutzererlebnis geschaffen habe, so seine Argumentation.
Zusammenfassung
- Niederländische Verbraucherschützer verklagen Valve wegen überhöhter Spielpreise
- Die Stichtung CCC wirft Steam Marktmachtmissbrauch bei PC-Spielen vor
- Steam dominiert angeblich 85 Prozent des PC-Spielemarktes in den Niederlanden
- Valve erhebt eine Provision von 30 Prozent auf alle Verkäufe über Steam
- Entwickler müssen Mindestpreise einhalten und Spiele nicht woanders günstiger verkaufen
- Niederländische Verbraucher könnten über 220 Millionen Euro Schadenersatz erhalten
Siehe auch:
- Wegen Betrügern beendet Valve den Verkauf physischer Steam-Karten
- Wohnzimmer-PC: Valve bestätigt Sommer-Release der Steam Machine
- Steam Deck: Epic-Chef Tim Sweeney spottet über Preiserhöhung
- Steam Deck wieder verfügbar - mit gigantischer Preiserhöhung
- Gefahr auf Steam: Kriminelle bauen Spiel heimlich zu übler Malware um
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