Von Gerücht zu Realität in wenigen Tagen:
Intel baut schon Apple-Chips
Dass Apple einen Teil seiner Chips bald bei Intels Fertigungssparte produzieren lässt, scheint sich innerhalb weniger Tage von einem Gerücht zur Realität zu entwickeln. Ein bekannter Analyst will nun erfahren haben, dass bereits erste Chips zumindest testweise bei Intel gefertigt werden.
Intel 18A-P ist die weiterentwickelte Version jenes Fertigungsverfahrens, bei dem Chips mit einer Strukturbreite von nur noch knapp zwei Nanometern produziert werden. Kuo zufolge will Apple die von Intel produzierten Chips zunächst in älteren oder am unteren Ende seiner Preisskala angesiedelten Geräten verbauen.
Die derzeit produzierten Chips aus der Testfertigung seien primär für die Verwendung im iPhone bestimmt, heißt es weiter. Aktuell würden etwa 80 Prozent von Apple-Order bei Intel auf das iPhone entfallen, so der Analyst. Die Fertigung soll 2027 hochgefahren werden, 2028 weiter zunehmen und ab 2029 dann wieder sinken. Damit entsprächen die Pläne von Apple dem, was Intel selbst für die Dauer der Produktion in dieser Node vorsieht.
Derzeit soll Intel planen, im Lauf des Jahres 2027 eine Ausbeute von mindestens 50 bis 60 Prozent für die 18A-P-Node anstreben. Damit wären die Chips aus der Intel-Fertigung vergleichsweise teuer, weil relativ viel Ausschuss anfällt. Langfristig will Apple laut Kuo auch weiterhin seinem Hauptlieferanten TSMC treu bleiben, sodass auch in Zukunft rund 90 Prozent aller von dem US-Computerkonzern verwendeten Chips aus der Produktion des taiwanischen Vertragsfertigers kommen sollen.
Siehe auch:
- Intel testet bereits erste Apple-Chips im 2-Nanometer-Verfahren
- Laut Analyst Ming-Chi Kuo hat Apple bereits mit Tests begonnen
- Die Intel-Chips sollen in älteren oder günstigeren Apple-Geräten verbaut werden
- Rund 80 Prozent der Intel-Aufträge entfallen auf das iPhone
- Massenfertigung ab 2027 geplant, Höhepunkt 2028, Rückgang ab 2029
- Intel plant 2027 eine Ausbeute von mindestens 50 bis 60 Prozent
- TSMC soll weiterhin 90 Prozent aller Apple-Chips fertigen
Apple soll bereits Chips aus Intels Fertigung testen
Erst vor Kurzem war erstmals zu hören, dass Intel bald zum Fertigungspartner von Apple werden könnte. Jetzt legt der taiwanische Analyst Ming-Chi Kuo nach, der in einem Online-Post behauptet, dass Apple bereits begonnen hat, Chips zu testen, die von Intels Foundry-Sparte in dessen "Intel 18A-P"-Prozess gefertigt wurden.Intel 18A-P ist die weiterentwickelte Version jenes Fertigungsverfahrens, bei dem Chips mit einer Strukturbreite von nur noch knapp zwei Nanometern produziert werden. Kuo zufolge will Apple die von Intel produzierten Chips zunächst in älteren oder am unteren Ende seiner Preisskala angesiedelten Geräten verbauen.
Die derzeit produzierten Chips aus der Testfertigung seien primär für die Verwendung im iPhone bestimmt, heißt es weiter. Aktuell würden etwa 80 Prozent von Apple-Order bei Intel auf das iPhone entfallen, so der Analyst. Die Fertigung soll 2027 hochgefahren werden, 2028 weiter zunehmen und ab 2029 dann wieder sinken. Damit entsprächen die Pläne von Apple dem, was Intel selbst für die Dauer der Produktion in dieser Node vorsieht.
Derzeit soll Intel planen, im Lauf des Jahres 2027 eine Ausbeute von mindestens 50 bis 60 Prozent für die 18A-P-Node anstreben. Damit wären die Chips aus der Intel-Fertigung vergleichsweise teuer, weil relativ viel Ausschuss anfällt. Langfristig will Apple laut Kuo auch weiterhin seinem Hauptlieferanten TSMC treu bleiben, sodass auch in Zukunft rund 90 Prozent aller von dem US-Computerkonzern verwendeten Chips aus der Produktion des taiwanischen Vertragsfertigers kommen sollen.
Siehe auch:
- Apple-Großauftrag an Intel wäre Segen für Europas Halbleiter-Industrie
- Apple-Chips aus Intel-Fertigung: Zusammenarbeit näher als gedacht
- Intel könnte bald wieder Prozessoren für Apple-Hardware produzieren
- Das Ende der Intel-Ära: Apple aktiviert den finalen Countdown
- Technisch gehts voran: Intels Panther Lake hält gegen Apples M5 stand
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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