Donald Trump verkündet enge Zusammenarbeit von Apple und Intel
Apple will seine Chipversorgung breiter aufstellen und setzt dabei auf eine Zusammenarbeit mit Intel. Nach Angaben des US-Präsidenten Donald Trump haben sich beide darauf verständigt, gemeinsam Halbleiter zu entwickeln und in den USA zu produzieren.
Von der Vereinbarung könnte insbesondere Intel profitieren. Das Unternehmen bemüht sich seit Jahren, seine Stellung im Auftragsfertigungsgeschäft auszubauen und den Rückstand gegenüber Marktführer TSMC zu verkleinern. Ein langfristiger Auftrag von Apple würde Intel nicht nur eine verlässliche Nachfrage sichern, sondern auch das Ansehen seiner Fertigungssparte stärken.
An den Finanzmärkten wurde die Nachricht positiv aufgenommen. Die Intel-Aktie legte im vorbörslichen Handel um rund 6,5 Prozent zu. Damit setzte sich eine bereits starke Kursentwicklung fort: Seit Jahresbeginn hat sich der Börsenwert des Chipkonzerns ungefähr verdreifacht, da abzusehen ist, dass er aus der langen Krise herauskommt.
Bereits im Mai hatte das Wall Street Journal berichtet, dass Intel nach mehr als einem Jahr Verhandlungen eine vorläufige Vereinbarung zur Herstellung bestimmter Apple-Chips erzielt habe. Offizielle Stellungnahmen der beiden Unternehmen lagen zunächst nicht vor.
Intel hatte erst zu Wochenbeginn mitgeteilt, dass seine neue Fertigungstechnologie 18A die erste Produktionsphase erreicht habe. Zudem hatte die Trump-Regierung im vergangenen Jahr einen Anteil von zehn Prozent an Intel übernommen und Investitionen von rund zehn Milliarden Dollar (etwa 9,2 Milliarden Euro) für den Ausbau amerikanischer Fabriken angekündigt. Die Beteiligung des Staates hat inzwischen erheblich an Wert gewonnen.
Siehe auch:
Fokus auf den USA
Für Apple bedeutet die Kooperation, von der Reuters berichtet, einen wichtigen Schritt, um die Abhängigkeit von bisherigen Fertigungspartnern zu verringern. Der iPhone-Hersteller lässt seine leistungsfähigsten Chips bislang vor allem beim taiwanischen Auftragsfertiger TSMC produzieren. Dessen moderne Produktionskapazitäten sind jedoch stark ausgelastet, da auch Unternehmen wie Nvidia und AMD große Mengen an Chips für Anwendungen im KI-Bereich nachfragen.Von der Vereinbarung könnte insbesondere Intel profitieren. Das Unternehmen bemüht sich seit Jahren, seine Stellung im Auftragsfertigungsgeschäft auszubauen und den Rückstand gegenüber Marktführer TSMC zu verkleinern. Ein langfristiger Auftrag von Apple würde Intel nicht nur eine verlässliche Nachfrage sichern, sondern auch das Ansehen seiner Fertigungssparte stärken.
An den Finanzmärkten wurde die Nachricht positiv aufgenommen. Die Intel-Aktie legte im vorbörslichen Handel um rund 6,5 Prozent zu. Damit setzte sich eine bereits starke Kursentwicklung fort: Seit Jahresbeginn hat sich der Börsenwert des Chipkonzerns ungefähr verdreifacht, da abzusehen ist, dass er aus der langen Krise herauskommt.
Bereits im Mai hatte das Wall Street Journal berichtet, dass Intel nach mehr als einem Jahr Verhandlungen eine vorläufige Vereinbarung zur Herstellung bestimmter Apple-Chips erzielt habe. Offizielle Stellungnahmen der beiden Unternehmen lagen zunächst nicht vor.
Staat profitiert
Die Ankündigung fällt in eine Phase, in der die US-Regierung ihre Bemühungen zur Stärkung der heimischen Halbleiterindustrie deutlich ausweitet. Ziel ist es, wichtige Lieferketten für Schlüsseltechnologien und Rohstoffe stärker im eigenen Land abzusichern und die Abhängigkeit von ausländischen Produzenten, insbesondere aus China, zu reduzieren.Intel hatte erst zu Wochenbeginn mitgeteilt, dass seine neue Fertigungstechnologie 18A die erste Produktionsphase erreicht habe. Zudem hatte die Trump-Regierung im vergangenen Jahr einen Anteil von zehn Prozent an Intel übernommen und Investitionen von rund zehn Milliarden Dollar (etwa 9,2 Milliarden Euro) für den Ausbau amerikanischer Fabriken angekündigt. Die Beteiligung des Staates hat inzwischen erheblich an Wert gewonnen.
Zusammenfassung
- Apple kooperiert mit Intel zur Entwicklung und Produktion von Chips
- Beide Firmen wollen Halbleiter zukünftig direkt in den USA fertigen
- Der iPhone-Hersteller will Abhängigkeit von Taiwan deutlich senken
- Intel strebt mit dieser strategischen Allianz den Aufholprozess an
- Anleger reagierten positiv auf die Ankündigung der Partnerschaft nun
Siehe auch:
Apples Aktienkurs in Euro
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