Apple-Großauftrag an Intel wäre Segen für Europas Halbleiter-Industrie
Die neue Zusammenarbeit Apples mit dem Intel wird auch spürbare Auswirkungen auf die europäische Halbleiter-Industrie haben. Insbesondere die Nachfrage nach Spezialmaschinen für die Produktion moderner Halbleiter würde erheblich angekurbelt.
Laut einem in niederländischen Medien zitierten Bericht der Bank of America könnte das potenzielle Geschäft ein Volumen von rund zehn Milliarden Dollar (etwa neun Milliarden Euro) erreichen. Besonders profitieren könnten davon auch die niederländischen Unternehmen ASML und BE Semiconductor Industries. Beide gelten als wichtige Zulieferer der globalen Chipindustrie.
ASML ist weltweit der einzige Hersteller von EUV-Lithografiemaschinen, die für die Produktion modernster Halbleiter unverzichtbar sind. Nach Einschätzung der Analysten könnte Intel im Rahmen des Apple-Geschäfts Maschinen im Wert von 1,8 Milliarden Euro bestellen. Sollte die Vereinbarung auch die Fertigung von iPhone-Chips umfassen, könnte das Auftragsvolumen sogar auf bis zu 4,6 Milliarden Euro steigen. In diesem Fall müsste Intel zusätzlich 15 EUV-Anlagen erwerben, um die Kapazitäten für die Umsetzung von Apple-Aufträgen bereitstellen zu können.
Nach Berechnungen der Bank of America könnte Intel bei einer Einbindung des iPhones bis zu 182 Hybrid-Bonding-Maschinen bestellen. Ohne iPhone-Produktion läge der Bedarf dagegen nur bei etwa 15 Anlagen. Zum Vergleich: Zwischen 2024 und 2030 hatte Intel bislang lediglich rund 80 solcher Maschinen eingeplant.
Apple MacBook Air (2025) Jetzt für 799 Euro bei Media Markt
Siehe auch:
- Apple und Intel schließen vorläufige Vereinbarung zur Chipfertigung
- Bislang lässt Apple seine Prozessoren vor allem von TSMC herstellen
- Das potenzielle Geschäft könnte ein Volumen von zehn Milliarden Dollar erreichen
- ASML ist weltweit einziger Hersteller von EUV-Lithografiemaschinen
- Intel könnte Maschinen im Wert von 1,8 Milliarden Euro ordern
- Sollte auch iPhone-Chips umfasst sein, könnte das Auftragsvolumen auf 4,6 Milliarden Euro steigen
- BE Semiconductor produziert Maschinen für das Hybrid Bonding von Chips
- Intel könnte bei iPhone-Produktion bis zu 182 Bonding-Maschinen bestellen
Intel bräuchte viel mehr Maschinen
Apple und Intel sollen laut verschiedenen Medienberichten eine vorläufige Vereinbarung getroffen haben. Demnach könnte Intel zukünftig einen Teil der von Apple entwickelten Chips herstellen. Bislang lässt Apple seine Prozessoren überwiegend vom taiwanischen Auftragsfertiger TSMC produzieren. Welche Produkte konkret betroffen wären und welche Fertigungstechnologien Intel einsetzen würde, ist jedoch bisher unklar.Laut einem in niederländischen Medien zitierten Bericht der Bank of America könnte das potenzielle Geschäft ein Volumen von rund zehn Milliarden Dollar (etwa neun Milliarden Euro) erreichen. Besonders profitieren könnten davon auch die niederländischen Unternehmen ASML und BE Semiconductor Industries. Beide gelten als wichtige Zulieferer der globalen Chipindustrie.
ASML ist weltweit der einzige Hersteller von EUV-Lithografiemaschinen, die für die Produktion modernster Halbleiter unverzichtbar sind. Nach Einschätzung der Analysten könnte Intel im Rahmen des Apple-Geschäfts Maschinen im Wert von 1,8 Milliarden Euro bestellen. Sollte die Vereinbarung auch die Fertigung von iPhone-Chips umfassen, könnte das Auftragsvolumen sogar auf bis zu 4,6 Milliarden Euro steigen. In diesem Fall müsste Intel zusätzlich 15 EUV-Anlagen erwerben, um die Kapazitäten für die Umsetzung von Apple-Aufträgen bereitstellen zu können.
Nicht nur ASML
Auch BE Semiconductor würde von der Zusammenarbeit profitieren. Das Unternehmen produziert Maschinen für das Hybrid Bonding, ein Verfahren zur Verbindung und Verpackung von Chips. Intel bewirbt seine Packaging-Dienstleistungen seit einiger Zeit offensiv, da die Kapazitäten des Branchenführers TSMC wegen der hohen Nachfrage nach KI-Chips stark ausgelastet sind.Nach Berechnungen der Bank of America könnte Intel bei einer Einbindung des iPhones bis zu 182 Hybrid-Bonding-Maschinen bestellen. Ohne iPhone-Produktion läge der Bedarf dagegen nur bei etwa 15 Anlagen. Zum Vergleich: Zwischen 2024 und 2030 hatte Intel bislang lediglich rund 80 solcher Maschinen eingeplant.
Apple MacBook Air (2025) Jetzt für 799 Euro bei Media Markt
Siehe auch:
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- iPhone 18 Pro Max vs. 17 Pro Max: Lohnt sich das Upgrade?
- Silo: Die finale Staffel 4 startet im Juli 2027, erster Teaser veröffentlicht
- Apple hat viele iPads: Welches Tablet sich für wen eignet
- Auf Temu bestellt: So gut funktionierts mit Drittanbietern wie Apple
- Gratis-Spielspaß: Die 7 besten iPad-Games abseits des Mainstreams
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
MiezMau -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Windows Terminal: Microsoft startet großes Update mit vielen Neuheiten
- Internetverträge werden teurer: Telekom und 1&1 erhöhen ihre Preise
- Blamabel: DHL muss bargeldlose Zahloption an der Haustür stoppen
- Windows 10 fällt auf historisches Tief - Nutzerzahlen im September 2026
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
- Micron: Selbst wenn KI-Blase platzt, treiben Roboter Speicherpreise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen