PlayStation-5-DRM: Sony nimmt Stellung zu Bericht über Online-Zwang
Nach großer Aufregung um angebliche neue Kopierschutzmaßnahmen für PlayStation-Spiele gibt Sony nun Entwarnung. Spieler befürchteten einen regelmäßigen Online-Zwang für digitale Käufe, doch das Unternehmen widerspricht klar.
So berichteten Nutzer von einem scheinbar neuen Kopierschutz. Ein im Hintergrund laufender Timer suggerierte, dass digitale Käufe alle 30 Tage eine aktive Internetverbindung zur Lizenzprüfung erfordern würden. Jetzt hat sich Sony offiziell zu Wort gemeldet und gibt Entwarnung.
Wie das Unternehmen in einer offiziellen Stellungnahme gegenüber GameSpot erklärte, bestehe kein Grund zur Sorge. Spieler könnten weiterhin wie gewohnt auf ihre erworbenen Titel zugreifen. Laut Sony ist lediglich eine einmalige Online-Prüfung erforderlich, um die Lizenz eines Spiels dauerhaft zu bestätigen. Danach seien für den ungestörten Spielgenuss keine weiteren Verbindungen zum Server mehr notwendig. Ein ständiger Abgleich im Hintergrund findet demnach nicht statt.
Die aktuelle Debatte weckt Erinnerungen an das Jahr 2013. Damals kündigte Microsoft für die Xbox One restriktive DRM-Pläne an. Sony nutzte die damalige Kritik der Spieler für einen humorvollen Werbeclip. Darin demonstrierte der damalige Manager Shuhei Yoshida, wie einfach das Teilen von gebrauchten Spielen auf den eigenen Systemen funktioniert. Das Video erlangte große Bekanntheit in der Branche. Doch diese Zeiten sind auch bei Sony schon länger vorbei.
Wie steht ihr zu digitalen Spielekäufen und Lizenzprüfungen? Bevorzugt ihr physische Medien oder den Komfort von Downloads? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Entwarnung bei PlayStation-DRM
Sony hatte erst aufgrund einer deutlichen Preiserhöhung bei der PlayStation 5 für Unmut bei Spielern gesorgt. Diese Woche machte zudem noch die Nachricht über eine neue vermeintliche DRM-Maßnahme der Japaner die Runde.So berichteten Nutzer von einem scheinbar neuen Kopierschutz. Ein im Hintergrund laufender Timer suggerierte, dass digitale Käufe alle 30 Tage eine aktive Internetverbindung zur Lizenzprüfung erfordern würden. Jetzt hat sich Sony offiziell zu Wort gemeldet und gibt Entwarnung.
Wie das Unternehmen in einer offiziellen Stellungnahme gegenüber GameSpot erklärte, bestehe kein Grund zur Sorge. Spieler könnten weiterhin wie gewohnt auf ihre erworbenen Titel zugreifen. Laut Sony ist lediglich eine einmalige Online-Prüfung erforderlich, um die Lizenz eines Spiels dauerhaft zu bestätigen. Danach seien für den ungestörten Spielgenuss keine weiteren Verbindungen zum Server mehr notwendig. Ein ständiger Abgleich im Hintergrund findet demnach nicht statt.
Hintergründe und frühere Debatten
Offenbar handelte es sich bei der Anzeige des Timers also lediglich um einen visuellen Fehler im Betriebssystem der PlayStation 5. Dass Sony schnell reagieren musste, liegt an der sensiblen Natur des Themas. Erst Anfang des Jahres wurden Verschlüsselungscodes der aktuellen Konsolengeneration geleakt. Das ermöglichte versierten Entwicklern etwa die Installation von Linux auf der PS5. Zudem fiel der Aktienkurs von Sony in den vergangenen Tagen um sieben Prozent. Analysten bringen das teilweise mit der negativen Stimmung rund um das Thema Kopierschutz in Verbindung.Die aktuelle Debatte weckt Erinnerungen an das Jahr 2013. Damals kündigte Microsoft für die Xbox One restriktive DRM-Pläne an. Sony nutzte die damalige Kritik der Spieler für einen humorvollen Werbeclip. Darin demonstrierte der damalige Manager Shuhei Yoshida, wie einfach das Teilen von gebrauchten Spielen auf den eigenen Systemen funktioniert. Das Video erlangte große Bekanntheit in der Branche. Doch diese Zeiten sind auch bei Sony schon länger vorbei.
Wie steht ihr zu digitalen Spielekäufen und Lizenzprüfungen? Bevorzugt ihr physische Medien oder den Komfort von Downloads? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Sony gibt Entwarnung: Kein Online-Zwang für digitale PS-Spiele
- Spieler befürchteten Zwang zur Internetverbindung alle 30 Tage
- Firma erklärt: Lizenzprüfung erfolgt nur ein einziges Mal online
- Nach Bestätigung sind keine weiteren Serververbindungen nötig
- Timer war wohl nur ein visueller Fehler im Betriebssystem
- Sonys Aktienkurs fiel in den letzten Tagen um sieben Prozent
Siehe auch:
- Sony PlayStation 4/5: Neues DRM erzwingt Online-Check alle 30 Tage
- HDMI, Wireless und mehr: YouTuber motzt originale PlayStation auf
- PlayStation 5: Verkäufe steigen rasant vor Sonys Preiserhöhung
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