AMD Zen 6 und RDNA 5: Frische Details zum PlayStation 6 Handheld

Warum könnte der kommende PS6-Handheld von Sony die klassische Heimkonsole ablösen? Geleakte Spezifikationen zeigen erneut beeindruckende Hardware auf Basis von AMD-Chips. Auch der erwartete Preis spielt eine entscheidende Rolle.
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Leaks zum neuen Sony-Handheld

Sony arbeitet offenbar an einer mobilen Ergänzung für die kommende PlayStation 6 (PS6). Unter dem internen Codenamen Project Canis entsteht ein Handheld, der voraussichtlich Ende 2027 auf den Markt kommt. Im Gegensatz zum reinen Streaming-Gerät PlayStation Portal soll das neue Modell Spiele lokal berechnen. Aktuelle Informationen deuten darauf hin, dass die mobile Konsole eine höhere Rechenleistung bieten wird als eine stationäre Xbox Series S.

Die technische Basis bildet voraussichtlich eine speziell angepasste Architektur von AMD. Zum Einsatz kommen sollen Prozessorkerne der kommenden Generation Zen 6 sowie Grafikeinheiten auf Basis von RDNA 5. Die Kombination ermöglicht nicht nur eine hohe klassische Bildberechnung, die sogenannte Rasterisierung. Auch beim Raytracing, der physikalisch korrekten Simulation von Licht und Schatten, soll das mobile Gerät deutliche Leistungssprünge gegenüber aktuellen Einstiegskonsolen zeigen.


Ein zentraler Faktor für die Leistung ist das Upscaling. Wie der oft gut informierte KeplerL2 im NeoGAF Forum berichtet, setzt Sony auf eine neue Version der KI-Software PlayStation Spectral Super Resolution. Das System, kurz PSSR 3, skaliert niedrig aufgelöste Grafiken mithilfe von künstlicher Intelligenz hoch. Dem Leak zufolge liefert die Technik eine höhere Bildqualität als ähnliche Lösungen der Konkurrenz.

Preisfrage und Kompatibilität

Angesichts steigender Hardwarekosten könnte der Handheld eine finanzielle Alternative zur teuren Heimkonsole werden. Während kommende stationäre Systeme laut Analysten über 1000 Dollar kosten könnten, wird für die mobile Variante ein Preisrahmen von 400 bis 700 Dollar spekuliert. Ein technischer Aspekt ist zudem die erwartete Abwärtskompatibilität zu älteren Titeln der Marke PlayStation.

Auch wenn die Spezifikationen auf eine hohe Leistung hindeuten, bringen mobile Konsolen technische Kompromisse mit sich. Die Kühlung in einem kompakten Gehäuse limitiert den Stromverbrauch, der bei dem Modell bei etwa 15 Watt liegen soll. Dennoch zeigt der Markt, dass eine hohe Nachfrage nach mobilen Plattformen besteht. Bis zur offiziellen Ankündigung bleiben die technischen Daten unbestätigt.

Entwickler stehen also vor der Herausforderung, künftige Spiele für verschiedene Leistungsklassen optimieren zu müssen. Wenn ein Titel sowohl auf der Heimkonsole als auch auf dem Handheld flüssig laufen soll, erfordert das oft viel Anpassungsarbeit.

Würdet ihr einen PlayStation-Handheld einer stationären Konsole vorziehen? Teilt eure Meinung zu den Gerüchten gerne in den Kommentaren mit uns!

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Zusammenfassung
  • Sony entwickelt unter dem Codenamen Project Canis ein neues Handheld
  • Das Gerät soll Ende 2027 erscheinen und Spiele lokal berechnen können
  • Die Hardware basiert auf AMDs Zen-6-Prozessoren und RDNA-5-Grafik
  • KI-gestütztes Upscaling namens PSSR 3 soll die Bildqualität steigern
  • Der erwartete Preis soll zwischen 400 und 700 Dollar liegen
  • Die Leistung soll die einer stationären Xbox Series S übertreffen
  • Mobile Kühlung begrenzt den Stromverbrauch auf etwa 15 Watt

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