Riesenauftrag für CATL: Natrium-Ionen-Akkus erreichen den Mainstream
Der Batteriehersteller CATL hat einen großen Auftrag für Natrium-Ionen-Akkus erhalten. Insgesamt 60 Gigawattstunden gehen an einen Spezialisten für Energiespeicher. Die Technik gilt als günstige Alternative zu herkömmlichen Lithium-Zellen.
Natrium-Ionen-Akkus verwenden Natrium anstelle von Lithium als Ladungsträger - und das ist vor allem ein Kostenfaktor. Da der Rohstoff in der Erdkruste sehr häufig vorkommt, fallen die Materialkosten im Vergleich deutlich geringer aus. Die Technologie bringt für den Einsatz in großen Stromnetzen spezifische Eigenschaften mit sich. Sie bietet eine Temperaturtoleranz von -40 bis 70 Grad Celsius sowie eine lange Lebensdauer von über 15.000 Ladezyklen. Ein Nachteil ist jedoch die geringere Energiedichte im Vergleich zu reinen Lithium-Zellen.
Um den Umstieg zu erleichtern, fertigt CATL die Zellen in den gleichen Abmessungen wie seine bisherigen Lithium-Ionen-Produkte. Dadurch entfallen für Anlagenbauer wie HyperStrong aufwendige Anpassungen an der bestehenden Infrastruktur. Die Systeme lassen sich schneller in das Stromnetz integrieren und senken die gesamten Installationskosten für neue Speicherprojekte. Wie CarNewsChina berichtet, treibt das den Ausbau alternativer Speicherlösungen stark voran.
Der Fokus liegt aktuell auf stationären Speichern, aber CATL bereitet parallel den Einsatz in Elektroautos vor. Ende 2026 bringen erste Marken wie Changan Automobile Fahrzeuge mit Natrium-Ionen-Akkus auf den Markt. Die hohe Kälteresistenz der Zellen sorgt dafür, dass die Entladeleistung bei Minusgraden wesentlich stabiler bleibt als bei herkömmlichen Lithium-Eisenphosphat-Akkus. Das erhöht die Zuverlässigkeit im Winter spürbar.
Die vereinbarten 60 Gigawattstunden entsprechen etwa der Hälfte aller stationären Speicherbatterien, die CATL im Jahr 2025 ausgeliefert hat. Die Entwicklung der Technologie kostete den Konzern seit dem Jahr 2016 knapp 1,25 Milliarden Euro. Der aktuelle Vertrag ist Teil einer umfassenden Rahmenvereinbarung. Nach der Absprache plant HyperStrong, bis zum Jahr 2035 insgesamt 200 Gigawattstunden an Batteriekapazität abzunehmen.
Glaubt ihr, dass Natrium-Akkus das Lithium auf lange Sicht verdrängen werden? Teilt eure Gedanken zu dieser Technologie gerne unten in den Kommentaren mit uns.
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Riesenauftrag für Natrium-Ionen-Akkus
Der Batteriehersteller CATL und das Unternehmen HyperStrong haben einen Vertrag über die Lieferung von Natrium-Ionen-Batterien mit einer Kapazität von 60 Gigawattstunden unterzeichnet. Die Vereinbarung läuft über drei Jahre und ist der bisher größte Auftrag für das neue Zellformat. Die Batterien sind für stationäre Energiespeichersysteme vorgesehen. Solche Großspeicher helfen dabei, den schwankenden Strombedarf von großen Rechenzentren effizient auszugleichen.Natrium-Ionen-Akkus verwenden Natrium anstelle von Lithium als Ladungsträger - und das ist vor allem ein Kostenfaktor. Da der Rohstoff in der Erdkruste sehr häufig vorkommt, fallen die Materialkosten im Vergleich deutlich geringer aus. Die Technologie bringt für den Einsatz in großen Stromnetzen spezifische Eigenschaften mit sich. Sie bietet eine Temperaturtoleranz von -40 bis 70 Grad Celsius sowie eine lange Lebensdauer von über 15.000 Ladezyklen. Ein Nachteil ist jedoch die geringere Energiedichte im Vergleich zu reinen Lithium-Zellen.
Um den Umstieg zu erleichtern, fertigt CATL die Zellen in den gleichen Abmessungen wie seine bisherigen Lithium-Ionen-Produkte. Dadurch entfallen für Anlagenbauer wie HyperStrong aufwendige Anpassungen an der bestehenden Infrastruktur. Die Systeme lassen sich schneller in das Stromnetz integrieren und senken die gesamten Installationskosten für neue Speicherprojekte. Wie CarNewsChina berichtet, treibt das den Ausbau alternativer Speicherlösungen stark voran.
Herausforderungen in der Fertigung
CATL hat laut eigenen Angaben die technischen Hürden der Massenproduktion erfolgreich überwunden. Dazu zählten bisher Probleme wie eine unerwünschte Schaumbildung bei der Herstellung von Hartkohlenstoff sowie die Einhaltung einer strikten Feuchtigkeitskontrolle. Für mobile Anwendungen in Elektroautos ist die geringere Energiedichte indes oft ein Hindernis. Für stationäre Anlagen ist das höhere Gewicht jedoch kaum relevant, da der Platzbedarf eine untergeordnete Rolle spielt.Der Fokus liegt aktuell auf stationären Speichern, aber CATL bereitet parallel den Einsatz in Elektroautos vor. Ende 2026 bringen erste Marken wie Changan Automobile Fahrzeuge mit Natrium-Ionen-Akkus auf den Markt. Die hohe Kälteresistenz der Zellen sorgt dafür, dass die Entladeleistung bei Minusgraden wesentlich stabiler bleibt als bei herkömmlichen Lithium-Eisenphosphat-Akkus. Das erhöht die Zuverlässigkeit im Winter spürbar.
Die vereinbarten 60 Gigawattstunden entsprechen etwa der Hälfte aller stationären Speicherbatterien, die CATL im Jahr 2025 ausgeliefert hat. Die Entwicklung der Technologie kostete den Konzern seit dem Jahr 2016 knapp 1,25 Milliarden Euro. Der aktuelle Vertrag ist Teil einer umfassenden Rahmenvereinbarung. Nach der Absprache plant HyperStrong, bis zum Jahr 2035 insgesamt 200 Gigawattstunden an Batteriekapazität abzunehmen.
Glaubt ihr, dass Natrium-Akkus das Lithium auf lange Sicht verdrängen werden? Teilt eure Gedanken zu dieser Technologie gerne unten in den Kommentaren mit uns.
Zusammenfassung
- CATL und HyperStrong vereinbaren eine Lieferung von 60 Gigawattstunden
- Die Natrium-Ionen-Akkus dienen als Speicher für große Rechenzentren
- Vorteile sind die hohe Temperaturtoleranz sowie eine lange Lebensdauer
- Geringe Materialkosten entstehen durch das häufige Vorkommen Natriums
- Baugleiche Zellmaße erleichtern den Umstieg von Lithium-Ionen-Zellen
- Ab Ende 2026 kommen erste Elektroautos mit der neuen Technik auf den Markt
- Bis zum Jahr 2035 plant HyperStrong die Abnahme von 200 Gigawattstunden
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