Apple gibt auf: Falt-iPad mit 4K-OLED wird es wohl nicht geben
Apple plant wohl seit einer ganzen Weile ein riesiges faltbares iPad mit fast 20 Zoll Bilddiagonale. Das Gerät sollte Tablet und Computer clever in einem Gerät vereinen. Technische Hürden und immense Kosten dürften den Marktstart allerdings kippen.
Die Entwicklung eines derart großen Faltbildschirms bringt nämlich technische Hürden mit sich, die Apple-Ingenieure vor große Herausforderungen stellen. Die Haltbarkeit des Displays, fehlerfreie Scharniere sowie die hohen Produktionskosten gelten als problematisch. Ein ähnliches Schicksal ereilte bereits Microsoft, wo das vergleichbare Konzept Surface Neo nie in den Handel gelangte. Ein Falt-Tablet würde eine große Arbeitsfläche bei hoher Portabilität bieten, was aber äußerst widerstandsfähige Materialien erfordern würde.
Wie Bloomberg im Rahmen des Power-On-Newsletters schreibt, könnte das Vorhaben letztlich nur ein internes Experiment bleiben, das niemals veröffentlicht wird. Es gibt intern entsprechend noch keinen klaren Zeitplan für eine Massenproduktion. Sollte der Konzern die Pläne dennoch weiterverfolgen, rechnen Beobachter mit einer Ausstattung im Premium-Segment. Das Gerät würde voraussichtlich neue Standards für den Markt der Faltgeräte setzen, falls es doch einmal erscheint.
Zu den möglichen Spezifikationen des großen Apple-Tablets gehört ein OLED-Display mit 4K-Auflösung, das zusammengeklappt 15,3 Zoll misst. Die Hardware-Ingenieure testen angeblich ultradünnes Glas zur Reduzierung der typischen Falz in der Bildschirmmitte. Ein leichter Standfuß aus Kohlefaser soll für einen stabilen Halt auf dem Schreibtisch sorgen. Zudem ist eine Frontkamera in einem winzigen Display-Loch geplant.
Während die Zukunft des großen faltbaren Tablets ungewiss bleibt, konzentriert sich der Hersteller auf andere Produktkategorien. Neue Hardware-Lösungen in zehn verschiedenen Segmenten stehen auf dem Plan. Dazu zählen Geräte für das vernetzte Zuhause, tragbare Elektronik mit künstlicher Intelligenz sowie intelligente Brillen. Der primäre Fokus liegt jedoch auf einem faltbaren iPhone, das nach dem Führungswechsel im September präsentiert werden könnte.
Würdet ihr rund 1700 Euro für ein faltbares iPad ausgeben oder seht ihr keinen Nutzen in solchen Geräten? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Gerüchte um Apples Falt-Tablet
Der US-Technologiekonzern Apple arbeitet Berichten zufolge seit Längerem an einem faltbaren iPad mit einer Bildschirmdiagonale von fast 20 Zoll. Das Gerät soll eine Mischung aus Tablet und tragbarem Computer darstellen. Obwohl das Projekt für den designierten Konzernchef John Ternus eine hohe Priorität genießt, verdichten sich nun die Anzeichen, dass das Tablet niemals die Marktreife erreichen wird.Die Entwicklung eines derart großen Faltbildschirms bringt nämlich technische Hürden mit sich, die Apple-Ingenieure vor große Herausforderungen stellen. Die Haltbarkeit des Displays, fehlerfreie Scharniere sowie die hohen Produktionskosten gelten als problematisch. Ein ähnliches Schicksal ereilte bereits Microsoft, wo das vergleichbare Konzept Surface Neo nie in den Handel gelangte. Ein Falt-Tablet würde eine große Arbeitsfläche bei hoher Portabilität bieten, was aber äußerst widerstandsfähige Materialien erfordern würde.
Wie Bloomberg im Rahmen des Power-On-Newsletters schreibt, könnte das Vorhaben letztlich nur ein internes Experiment bleiben, das niemals veröffentlicht wird. Es gibt intern entsprechend noch keinen klaren Zeitplan für eine Massenproduktion. Sollte der Konzern die Pläne dennoch weiterverfolgen, rechnen Beobachter mit einer Ausstattung im Premium-Segment. Das Gerät würde voraussichtlich neue Standards für den Markt der Faltgeräte setzen, falls es doch einmal erscheint.
Zu den möglichen Spezifikationen des großen Apple-Tablets gehört ein OLED-Display mit 4K-Auflösung, das zusammengeklappt 15,3 Zoll misst. Die Hardware-Ingenieure testen angeblich ultradünnes Glas zur Reduzierung der typischen Falz in der Bildschirmmitte. Ein leichter Standfuß aus Kohlefaser soll für einen stabilen Halt auf dem Schreibtisch sorgen. Zudem ist eine Frontkamera in einem winzigen Display-Loch geplant.
Hybride Software und hohe Kosten
Software-Entwickler testen angeblich elektronische Papiertapeten, um die Energieeffizienz zu steigern. Beim Betriebssystem wird über eine hybride Lösung spekuliert, die Elemente von iPadOS und MacOS vereint. Die Kosten für ein solches Gerät würden Schätzungen zufolge bei rund 2000 Dollar (etwa 1700 Euro) liegen. Ein derart hoher Preis macht das Tablet primär für professionelle Anwender interessant, nicht für den Massenmarkt.Während die Zukunft des großen faltbaren Tablets ungewiss bleibt, konzentriert sich der Hersteller auf andere Produktkategorien. Neue Hardware-Lösungen in zehn verschiedenen Segmenten stehen auf dem Plan. Dazu zählen Geräte für das vernetzte Zuhause, tragbare Elektronik mit künstlicher Intelligenz sowie intelligente Brillen. Der primäre Fokus liegt jedoch auf einem faltbaren iPhone, das nach dem Führungswechsel im September präsentiert werden könnte.
Würdet ihr rund 1700 Euro für ein faltbares iPad ausgeben oder seht ihr keinen Nutzen in solchen Geräten? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Apple entwickelt aktuell ein faltbares iPad mit fast zwanzig Zoll Diagonale
- Technische Hürden gefährden jedoch die Marktreife des geplanten Hybridgeräts
- Das Tablet soll ein 4K-OLED-Display sowie einen Standfuß aus Kohlefaser bieten
- Ein hybrides Betriebssystem sowie ein hoher Preis richten sich an Profis
- Stattdessen liegt der Fokus nun verstärkt auf einem neuen faltbaren iPhone
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