iPhone 18: Apple spart und verbaut angeblich 4 Jahre alte Displays

Apple plant für das kommende iPhone 18 offenbar drastische Sparmaßnahmen. Neue Berichte erwähnen dabei vor allem das Display und den Prozessor. Bei beiden Komponenten müssen Käufer eines Standard-Modells womöglich deutliche Abstriche machen.
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Apple spart beim iPhone 18

Neben neuen Farben für die Pro-Variante und einem kompletten Umstieg auf e-SIM plant Apple beim kommenden iPhone 18 in der Standard-Ausführung offenbar die Umsetzung einiger strikter Sparmaßnahmen. Um den Verkaufspreis auf dem globalen Markt nicht anheben zu müssen, nimmt das Unternehmen aus Cupertino Berichten zufolge weitreichende technische Kompromisse in Kauf. Das Gerät soll sich in der Ausstattung stärker an die günstigeren Einstiegsmodelle der e-Serie anpassen.

Besonders das Display ist angeblich von den Sparmaßnahmen massiv betroffen. Anstelle moderner OLED-Technologie kommt wohl ein älteres Panel zum Einsatz. Das sogenannte M12-Plus-Material bietet eine weitaus geringere Leuchteffizienz als aktuelle OLED-Varianten. Das bedeutet konkret, dass der Bildschirm mehr Strom benötigt, um die gleiche Helligkeit zu erzeugen. Das könnte den Effizienzvorteil künftiger Prozessoren zunichtemachen und die allgemeine Akkulaufzeit des Smartphones negativ beeinflussen. Der Technologie-Blog Schrödinger Intel berichtet, dass die im Basismodell verwendete Display-Technik im Kern auf dem Entwicklungsstand des Jahres 2022 basiert.


Abstriche auch beim Prozessor

Wie der Leaker Fixed Focus Digital (via MacRumors) zudem erklärt, betreffen die Einsparungen auch den Hauptprozessor. Die integrierte Grafikeinheit des Standardmodells verfügt demnach möglicherweise nur über vier statt fünf Rechenkerne. Zudem hieß es schon zuvor, auch die Speicherausstattung des iPhone 18 könnte sparsamer ausfallen.

Mit dem Vorgehen verfolgt Apple das Ziel, die immensen Entwicklungskosten für neue Bauteile wie das lang erwartete hauseigene 5G-Modem abzufedern. Ein Vorteil für Endkunden wäre die Preisstabilität. Der Nachteil ist jedoch, dass Apple hochmoderne Chips durch veraltete Bildschirme ausbremst. Historisch gesehen ist das ein ungewöhnlicher Schritt für das Unternehmen.

Im Juni sollen die ersten technischen Validierungstests der neuen Geräte in den Fabriken starten. Dabei wird sich zeigen, wie stark sich mögliche ältere Hardware im Alltag von Anwendern tatsächlich auswirkt. Es scheint jedoch so, als würde die technologische Lücke zwischen den Basis- und Premium-iPhones in der kommenden Generation deutlich größer ausfallen als in den vergangenen Jahren.

Würdet ihr euch das Basismodell trotz der möglichen Abstriche kaufen oder greift ihr ohnehin lieber zur Pro-Version? Teilt eure Meinung gerne in den Kommentaren mit uns!

Zusammenfassung
  • Apple plant beim iPhone 18 Standardmodell wohl deutliche Sparmaßnahmen
  • Display nutzt angeblich älteres M12-Plus-Panel mit geringerer Effizienz
  • Mehr Strombedarf fürs Display könnte die Akkulaufzeit spürbar senken
  • Beim Chip sind laut Gerüchten nur vier statt fünf GPU-Kerne vorgesehen
  • Apple will steigende Kosten für andere Komponenten ausgleichen und Preise halten
  • Die Lücke zwischen Basis- und Pro-iPhones dürfte größer werden

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