Flinker Tischtennis-Roboter schlägt jetzt sogar Profi-Spieler
Ein Tischtennis-Roboter namens "Ace" hat in Tokio einen bemerkenswerten Erfolg erzielt: Das autonome System konnte gegen Spitzenspieler dieser Sportart antreten und sie teilweise sogar besiegen.
Frühere Tischtennis-Roboter existieren zwar seit den 1980er Jahren, konnten jedoch nicht mit hochklassigen Spielern mithalten. Ace hingegen trat unter offiziellen Wettkampfbedingungen nach den Regeln der International Table Tennis Federation an, überwacht von lizenzierten Schiedsrichtern. In einer im Fachjournal Nature veröffentlichten Studie wird beschrieben, dass Ace im April 2025 drei von fünf Spielen gegen Elite-Spieler gewann und später auch weitere Profis besiegte.
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Technisch setzt Ace neue Maßstäbe: Neun synchronisierte Kameras ermöglichen es, den Ball mit hoher Präzision zu verfolgen. Das System arbeitet so schnell, dass Bewegungen sichtbar werden, die für das menschliche Auge verschwimmen. Der Roboter verfügt über acht Gelenke, die eine differenzierte Steuerung von Position, Winkel und Schlagkraft erlauben.
Die Entwickler sehen den Nutzen jedoch nicht nur im Sport. Die zugrunde liegende Technologie könnte künftig in Bereichen wie Industrie, Service-Robotik oder in sicherheitskritischen Anwendungen eingesetzt werden, also überall dort, wo schnelle Reaktionen und präzises Handeln gefragt sind.
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Extrem anspruchsvoll
Entwickelt wurde Ace von der KI-Forschungsabteilung des japanischen Technologiekonzerns Sony. Laut Projektleiter Peter Dürr ist Ace der erste Roboter, der in einer realen, körperlichen Sportart ein Leistungsniveau auf Expertenstufe erreicht. Tischtennis gilt als besonders anspruchsvoll, da es schnelle Entscheidungen, präzise Bewegungen und die ständige Anpassung an einen Gegner erfordert. Möglich wird dies durch eine Kombination aus Hochgeschwindigkeitswahrnehmung, KI-gestützter Steuerung und moderner Robotik.Frühere Tischtennis-Roboter existieren zwar seit den 1980er Jahren, konnten jedoch nicht mit hochklassigen Spielern mithalten. Ace hingegen trat unter offiziellen Wettkampfbedingungen nach den Regeln der International Table Tennis Federation an, überwacht von lizenzierten Schiedsrichtern. In einer im Fachjournal Nature veröffentlichten Studie wird beschrieben, dass Ace im April 2025 drei von fünf Spielen gegen Elite-Spieler gewann und später auch weitere Profis besiegte.
Auf YouTube ansehenTechnisch setzt Ace neue Maßstäbe: Neun synchronisierte Kameras ermöglichen es, den Ball mit hoher Präzision zu verfolgen. Das System arbeitet so schnell, dass Bewegungen sichtbar werden, die für das menschliche Auge verschwimmen. Der Roboter verfügt über acht Gelenke, die eine differenzierte Steuerung von Position, Winkel und Schlagkraft erlauben.
Schwer zu bespielen
Spieler berichten von ungewöhnlichen Herausforderungen im Duell mit der Maschine. Die japanische Profi-Spielerin Mayuka Taira bezeichnete Ace als schwer berechenbar, da er keine Emotionen zeigt. Auch Elite-Spieler Rui Takenaka betonte, dass insbesondere komplexe Rotationen vom Roboter effektiv erwidert werden.Die Entwickler sehen den Nutzen jedoch nicht nur im Sport. Die zugrunde liegende Technologie könnte künftig in Bereichen wie Industrie, Service-Robotik oder in sicherheitskritischen Anwendungen eingesetzt werden, also überall dort, wo schnelle Reaktionen und präzises Handeln gefragt sind.
Zusammenfassung
- Sony entwickelte Ace, der in Tokio sogar gegen Profis bestehen konnte
- Der Roboter gilt als erster mit Expertenniveau in realer Sportpraxis
- Neun Kameras und acht Gelenke steuern Ballbahn, Winkel und Schlagkraft
- Im April 2025 gewann Ace drei von fünf Partien gegen Elite-Spieler
- Profis fanden Ace schwer berechenbar, da Emotionen vollständig fehlen
- Die Technik verspricht Nutzen in Industrie, Service und Sicherheit
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