Halbmarathon: Autonomer Roboter schlägt menschlichen Weltrekord
Beim Halbmarathon für humanoide Roboter in Peking hat ein autonom laufender Roboter mit einer Zeit von 50 Minuten und 26 Sekunden für großes Aufsehen gesorgt - denn damit war er deutlich schneller als der aktuelle menschliche Weltrekord.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Associated Press wurde der Siegerroboter vom chinesischen Smartphone-Hersteller Honor entwickelt. Ein anderer Roboter desselben Unternehmens absolvierte die Strecke sogar in 48 Minuten und 19 Sekunden. Allerdings wurde dieser per Fernsteuerung gelenkt und fiel daher in eine andere Wertungskategorie. Der offiziell ausgezeichnete Sieger überzeugte durch seine vollständige Autonomie, was im Wettbewerb stärker gewichtet wurde.
Der Lauf fand im Technologiezentrum E-Town in Peking statt und versammelte zahlreiche Teams mit unterschiedlichen technischen Ansätzen. Rund 40 Prozent der teilnehmenden Roboter liefen autonom, während etwa 60 Prozent ferngesteuert waren. Die Leistungsunterschiede waren dabei deutlich sichtbar: Während einige Maschinen beeindruckende Ergebnisse erzielten, hatten andere mit grundlegenden Problemen zu kämpfen. So stürzte ein Roboter bereits direkt nach dem Start, ein anderer prallte gegen eine Streckenbegrenzung.
Die Kombination aus autonomer Navigation und der Fortbewegung auf zwei Beinen gilt für verschiedene Anwendungen quasi als heiliger Gral - insbesondere dort, wo Roboter möglichst eigenständig Entscheidungen treffen und sich in unwegsamem Gelände fortbewegen müssen. Das kann in Katastrophengebieten oder auch bei der Erkundung von Himmelskörpern der Fall sein.
Siehe auch:
Flink auf zwei Füßen
Der Wettbewerb zeigt eindrucksvoll die rasanten Fortschritte in der Robotik: Noch im vergangenen Jahr hatte der schnellste Roboter für die gleiche Strecke zwei Stunden und 40 Minuten benötigt. Die aktuelle Siegerzeit bedeutet somit einen enormen Leistungssprung innerhalb kurzer Zeit. Der menschliche Weltrekord liegt aktuell bei 57:20 Minuten und wurde von Jacob Kiplimo (Uganda) im März 2026 beim Lissabon-Halbmarathon aufgestellt.Nach Angaben der Nachrichtenagentur Associated Press wurde der Siegerroboter vom chinesischen Smartphone-Hersteller Honor entwickelt. Ein anderer Roboter desselben Unternehmens absolvierte die Strecke sogar in 48 Minuten und 19 Sekunden. Allerdings wurde dieser per Fernsteuerung gelenkt und fiel daher in eine andere Wertungskategorie. Der offiziell ausgezeichnete Sieger überzeugte durch seine vollständige Autonomie, was im Wettbewerb stärker gewichtet wurde.
Der Lauf fand im Technologiezentrum E-Town in Peking statt und versammelte zahlreiche Teams mit unterschiedlichen technischen Ansätzen. Rund 40 Prozent der teilnehmenden Roboter liefen autonom, während etwa 60 Prozent ferngesteuert waren. Die Leistungsunterschiede waren dabei deutlich sichtbar: Während einige Maschinen beeindruckende Ergebnisse erzielten, hatten andere mit grundlegenden Problemen zu kämpfen. So stürzte ein Roboter bereits direkt nach dem Start, ein anderer prallte gegen eine Streckenbegrenzung.
Fortschritt für neue Anwendungen
Trotz einzelner Rückschläge unterstreicht der Wettbewerb die dynamische Entwicklung humanoider Robotik. Besonders die Kombination aus Geschwindigkeit und autonomer Steuerung gilt als Meilenstein, auch wenn die Technologie in puncto Stabilität und Zuverlässigkeit noch nicht durchgehend ausgereift ist.Die Kombination aus autonomer Navigation und der Fortbewegung auf zwei Beinen gilt für verschiedene Anwendungen quasi als heiliger Gral - insbesondere dort, wo Roboter möglichst eigenständig Entscheidungen treffen und sich in unwegsamem Gelände fortbewegen müssen. Das kann in Katastrophengebieten oder auch bei der Erkundung von Himmelskörpern der Fall sein.
Zusammenfassung
- In Peking lief ein autonomer Roboter den Halbmarathon in 50:26 Minuten
- Damit unterbot er den menschlichen Weltrekord von 57:20 deutlich
- 2025 lag die Bestzeit eines Roboters noch bei 2:40 Stunden Laufzeit
- Der offiziell gewertete Sieger war vollautonom und von Honor gebaut
- Ein schnelleres Honor-Modell lief 48:19, war jedoch ferngesteuert
- Nur 40 Prozent liefen autonom, viele Modelle stürzten oder kollidierten
- Autonome Zweibeiner gelten als Schlüssel für Einsätze in Krisengebieten
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