Nur zahlen, was man spielt:
Xbox Game Pass könnte flexibler werden

Nach einer deutlichen Preissenkung beim Xbox Game Pass plant Microsoft offenbar den nächsten großen Schritt. Ein neues Baukastensystem könnte es Spielern erlauben, ihr Abonnement individuell anzupassen und nur für genutzte Inhalte zu zahlen.
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Neues Modell für das Spiele-Abo

Bei Xbox geht es gerade drunter und drüber. Nachdem Microsoft die monatlichen Kosten für den Game Pass erst im Herbst 2025 deutlich erhöht hatte, folgte jetzt der Rückzieher. Die Kosten für das Spiele-Abo könnten jedoch nicht das Einzige bleiben, das sich verändert. So waren in den vergangenen Wochen Gerüchte über neue Abo-Stufen aufgetaucht. Jetzt deuten interne Informationen jedoch darauf hin, dass das starre Abonnement einem flexiblen Baukastensystem weichen könnte, bei dem Nutzer ihre Inhalte nach eigenen Wünschen selbst zusammenstellen.

Auslöser für das Umdenken könnte die letztlich missratene Integration von Call of Duty in den Game Pass sein. Die Aufnahme des Shooters in das Abonnement führte zu Einbußen bei den regulären Verkaufszahlen und war wohl wesentlich für die bereits erwähnte Preiserhöhung beim Spiele-Abo verantwortlich.


Wie Windows Central meldet, ziehe das Team um die neue Xbox-Chefin Asha Sharma daher für die Zukunft eine modulare Lösung in Betracht. Dabei könnten Abonnenten von ihnen ungenutzte Funktionen wie Xbox Cloud Gaming oder externe Angebote wie EA Play gezielt abwählen, um den monatlichen Preis zu senken.

Vor- und Nachteile der Module

Solch ein System böte Vorteile für Anwender, die sich etwa nur für bestimmte Spiele oder Funktionen interessieren. Wer keine Sportspiele aus dem Katalog von EA Play nutzt, zahlt die Integration nicht mehr für andere mit. Gleichzeitig besteht das Risiko, dass Basisfunktionen wie der Online-Multiplayer hinter zusätzlichen Bezahlschranken verschwinden oder Features nicht mehr finanzierbar sind und entfernt werden. Einnahmen zu generieren und die Plattform attraktiv zu halten könnte für Microsoft bei so einem Modell ein schwieriger Balanceakt werden.

Ein anpassbarer Tarif könnte die unterschiedlichen Nutzergruppen des Game Pass besser bedienen. Ob ein solches Prinzip den Dienst langfristig stärkt oder nur noch weitere Probleme verursacht, dürfte stark von der finalen Preisgestaltung abhängen.

Ein flexibler Xbox Game Pass klingt vielversprechend, birgt aber auch Risiken. Welche Module würdet ihr für euren perfekten Tarif auswählen und von welchen würdet ihr euch sofort trennen? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Der Xbox Game Pass wird billiger und womöglich umgebaut
  • Microsoft könnte für das Spiele-Abo ein modulares Baukastensystem planen
  • Interne Hinweise deuten auf wählbare Module statt starrer Stufen
  • Nutzer könnten etwa Cloud Gaming oder EA Play abwählen und sparen
  • Chance auf fairere Preise, aber Risiko durch mögliche Zusatzkosten

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