US-Militär setzt erstmals ukrainische Drohnenabwehr-Technik ein
Auch die US-Streitkräfte greifen nun erstmals ukrainische Technologie zur Abwehr von Drohnenangriffen zurück. Die Systeme, die sich im Einsatz bewährt haben, kommen auf einem wichtigen Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien zum Einsatz.
Das System stammt aus der Ukraine und dient als zentrale Plattform zur Erkennung und Bekämpfung feindlicher Drohnen. Ukrainische Militärangehörige reisten demnach in die Region, um US-Soldaten im Umgang mit der Technologie zu schulen. Sky Map kombiniert Daten aus Sensoren und Radaren, erkennt Bedrohungen in Echtzeit und koordiniert Gegenmaßnahmen, etwa den Einsatz von Abfangdrohnen. Die Software wurde im Krieg gegen Russland erprobt, in dem Drohnen eine entscheidende Rolle spielen.
Die Einführung der Technik ist durchaus auch ein Eingeständnis bestehender Schwächen in der US-Luftverteidigung. Experten weisen seit Jahren auf Lücken im Schutz gegen moderne Bedrohungen hin, insbesondere gegen kostengünstige und massenhaft eingesetzte Drohnen, die man häufig nur mit hochgezüchteten und entsprechend teuren Abwehrsystemen bekämpfen konnte. Der Stützpunkt in Saudi-Arabien liegt nur rund 640 Kilometer vom Iran entfernt und war seit Beginn der regionalen Spannungen wiederholt Ziel von Angriffen.
Parallel investiert das Pentagon verstärkt in neue Abwehrtechnologien. Erst kürzlich wurden zusätzliche Mittel in Höhe von 350 Millionen Dollar (etwa 322 Millionen Euro) für entsprechende Programme bereitgestellt. Neben ukrainischer Software kommen auch US-entwickelte Systeme zum Einsatz, darunter Abfangdrohnen und Sensorlösungen. Allerdings verliefen erste Tests nicht reibungslos. Bei einer Übung stürzte eine Abfangdrohne ab und prallte gegen ein Gebäude auf dem Stützpunkt. Solche Zwischenfälle zeigen, dass die neuen Systeme noch nicht vollständig ausgereift sind.
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Sky Map auf US-Luftwaffenbasis
Nach Informationen aus informierten Kreisen wurde in den vergangenen Wochen das System "Sky Map" auf der Prince Sultan Air Base installiert, um die wiederholten Angriffe mit Drohnen und Raketen aus dem Iran besser abzuwehren, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Diese hatten bereits Gebäude zerstört, Flugzeuge beschädigt und mindestens ein Todesopfer gefordert.Das System stammt aus der Ukraine und dient als zentrale Plattform zur Erkennung und Bekämpfung feindlicher Drohnen. Ukrainische Militärangehörige reisten demnach in die Region, um US-Soldaten im Umgang mit der Technologie zu schulen. Sky Map kombiniert Daten aus Sensoren und Radaren, erkennt Bedrohungen in Echtzeit und koordiniert Gegenmaßnahmen, etwa den Einsatz von Abfangdrohnen. Die Software wurde im Krieg gegen Russland erprobt, in dem Drohnen eine entscheidende Rolle spielen.
Die Einführung der Technik ist durchaus auch ein Eingeständnis bestehender Schwächen in der US-Luftverteidigung. Experten weisen seit Jahren auf Lücken im Schutz gegen moderne Bedrohungen hin, insbesondere gegen kostengünstige und massenhaft eingesetzte Drohnen, die man häufig nur mit hochgezüchteten und entsprechend teuren Abwehrsystemen bekämpfen konnte. Der Stützpunkt in Saudi-Arabien liegt nur rund 640 Kilometer vom Iran entfernt und war seit Beginn der regionalen Spannungen wiederholt Ziel von Angriffen.
Eigene Systeme noch nicht fertig
Politisch handelt es sich bei der Angelegenheit um einen großen Schritt: Noch Anfang März hatte US-Präsident Donald Trump ein Angebot des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zur Zusammenarbeit bei der Drohnenabwehr öffentlich zurückgewiesen. Nun scheint die Praxis eine andere Sprache zu sprechen.Parallel investiert das Pentagon verstärkt in neue Abwehrtechnologien. Erst kürzlich wurden zusätzliche Mittel in Höhe von 350 Millionen Dollar (etwa 322 Millionen Euro) für entsprechende Programme bereitgestellt. Neben ukrainischer Software kommen auch US-entwickelte Systeme zum Einsatz, darunter Abfangdrohnen und Sensorlösungen. Allerdings verliefen erste Tests nicht reibungslos. Bei einer Übung stürzte eine Abfangdrohne ab und prallte gegen ein Gebäude auf dem Stützpunkt. Solche Zwischenfälle zeigen, dass die neuen Systeme noch nicht vollständig ausgereift sind.
Zusammenfassung
- US-Militär nutzt erstmals ukrainische Drohnenabwehr auf Saudi-Basis
- Sky Map wurde auf der Prince Sultan Air Base gegen Angriffe installiert
- Sky Map verknüpft Sensoren, erkennt Drohnen und steuert Gegenmaßnahmen
- Ukrainische Soldaten schulten US-Truppen vor Ort im Umgang mit Sky Map
- Der Einsatz gilt als Hinweis auf Schwächen der US-Abwehr gegen Billigdrohnen
- Trotz Trumps Absage im März setzt Washington nun auf Kiews Technologie
- Das Pentagon gibt 350 Millionen Dollar (etwa 322 Millionen Euro), doch Tests zeigen noch Mängel
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