Teurer Spaß: Preise für AMD Radeon-Grafikkarten steigen erneut
Schlechte Nachrichten für Gamer: AMD-Grafikkarten werden schon wieder teurer. Nach einem ersten Aufschlag im Januar planen Partner die nächste Erhöhung. Der Grund: Speicherknappheit und der Plan, sich preislich an Nvidia anzupassen.
Die sollen noch im laufenden ersten Quartal greifen und die Endkundenpreise weiter nach oben treiben. Als primäre Auslöser für die Maßnahme gelten anhaltende Engpässe in der Lieferkette sowie massiv steigende Einkaufspreise für Speicherbausteine (VRAM), welche die Produktionskosten der Hardware signifikant belasten.
Bereits im Januar zogen die Preise für diverse Radeon-Modelle um etwa fünf bis zehn Prozent an. Marktbeobachter gehen davon aus, dass sich der kommende Aufschlag in einem ähnlichen Rahmen bewegen wird.
Da Nvidia-Grafikkarten derzeit aufgrund der hohen Nachfrage oft weit über der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) gehandelt werden, sehen AMD-Partner hier offenbar Spielraum, um die eigenen Margen zu verbessern und sich dem Marktumfeld anzupassen.
Informationen aus der Lieferkette deuten zudem darauf hin, dass einige Board-Partner den Fokus verstärkt auf Grafikkarten mit acht Gigabyte Speicher legen, wie etwa die Radeon RX 9060 XT. Gleichzeitig könnte die Produktion bestimmter Varianten mit 16 Gigabyte VRAM, wie der Radeon RX 9070, gedrosselt werden. Eine direkte Folge der angespannten Lage am globalen Speichermarkt, wo Grafikspeicher (GDDR6 und GDDR7) derzeit hart umkämpft ist.
Für professionelle Anwender, die für anspruchsvolle Workloads oder hohe Auflösungen auf großen Videospeicher angewiesen sind, ist das eine schlechte Nachricht. Eine Entspannung der Preissituation ist kurzfristig nicht in Sicht.
Werdet ihr bei den aktuellen Preisen trotzdem aufrüsten oder wartet ihr lieber auf eine Entspannung am Markt? Schreibt uns eure Strategie in die Kommentare!
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Siehe auch:
Erneuter Preisanstieg bei Radeon-Karten
Wer aktuell plant, eine neue AMD-Grafikkarte zu erwerben, muss sich voraussichtlich auf steigende Anschaffungskosten einstellen. Nach einer ersten spürbaren Preisanpassung zu Beginn des Jahres 2026 bereiten die Fertigungspartner von AMD offenbar eine zweite Welle von Erhöhungen vor.Die sollen noch im laufenden ersten Quartal greifen und die Endkundenpreise weiter nach oben treiben. Als primäre Auslöser für die Maßnahme gelten anhaltende Engpässe in der Lieferkette sowie massiv steigende Einkaufspreise für Speicherbausteine (VRAM), welche die Produktionskosten der Hardware signifikant belasten.
Bereits im Januar zogen die Preise für diverse Radeon-Modelle um etwa fünf bis zehn Prozent an. Marktbeobachter gehen davon aus, dass sich der kommende Aufschlag in einem ähnlichen Rahmen bewegen wird.
Angleichung an das Nvidia-Preisniveau
Die Gründe für die hohe Teuerungsrate sind vielschichtig und gehen über reine Materialkosten hinaus. Wie aus Berichten der inoffiziellen, aber oft gut informierten Foren von Board Channels (via VideoCardz) hervorgeht, streben die Hersteller eine strategische Neuausrichtung an. Anstatt über aggressive Preise Marktanteile zu gewinnen, zielt der Plan darauf ab, das Preisniveau der AMD-Karten an vergleichbare Modelle des Konkurrenten Nvidia anzupassen.Da Nvidia-Grafikkarten derzeit aufgrund der hohen Nachfrage oft weit über der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) gehandelt werden, sehen AMD-Partner hier offenbar Spielraum, um die eigenen Margen zu verbessern und sich dem Marktumfeld anzupassen.
Informationen aus der Lieferkette deuten zudem darauf hin, dass einige Board-Partner den Fokus verstärkt auf Grafikkarten mit acht Gigabyte Speicher legen, wie etwa die Radeon RX 9060 XT. Gleichzeitig könnte die Produktion bestimmter Varianten mit 16 Gigabyte VRAM, wie der Radeon RX 9070, gedrosselt werden. Eine direkte Folge der angespannten Lage am globalen Speichermarkt, wo Grafikspeicher (GDDR6 und GDDR7) derzeit hart umkämpft ist.
Speicherchips als knappe Ressource
Der Hintergrund dieser Knappheit ist der anhaltende Boom im Bereich der künstlichen Intelligenz. Da KI-Beschleuniger riesige Mengen an schnellem Speicher benötigen, haben die großen Speicherhersteller ihre Produktionskapazitäten entsprechend verlagert. Das führt zu einer Verknappung von VRAM-Modulen für den klassischen Gaming-Markt.Für professionelle Anwender, die für anspruchsvolle Workloads oder hohe Auflösungen auf großen Videospeicher angewiesen sind, ist das eine schlechte Nachricht. Eine Entspannung der Preissituation ist kurzfristig nicht in Sicht.
Werdet ihr bei den aktuellen Preisen trotzdem aufrüsten oder wartet ihr lieber auf eine Entspannung am Markt? Schreibt uns eure Strategie in die Kommentare!
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Zusammenfassung
- AMD-Grafikkarten erleben nach Januar erneut Preiserhöhungen im Q1 2026
- Komponentenknappheit und steigende VRAM-Preise treiben die Kosten nach oben
- Preisaufschläge von etwa fünf bis zehn Prozent werden von Experten erwartet
- Strategischer Wandel: AMD-Produkte werden preislich an Nvidia-Niveau angepasst
- Priorität bei Produktion liegt künftig stärker auf Modellen mit 8GB Speicher
- KI-Boom verursacht Engpässe bei Grafikspeicher für den Gaming-Markt
- Hohe Grafikkartenpreise werden voraussichtlich bis weit ins Jahr 2026 anhalten
Siehe auch:
- Intel "Big Battlemage": Grafikkarte mit 32 GB VRAM greift Nvidia an
- Nvidia macht Grafikkarten mit 8 GB VRAM wohl wieder zum Standard
- GPU-Engpass: Erster deutscher Vertriebshändler kann nicht mehr liefern
- Radeon-GPUs: AMD plant angeblich Verknappung eines 16-GB-Modells
- Trotz Speicherkrise: AMD verspricht Kampf für faire Grafikkarten-Preise
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