Günstige Grafikkarten-Modelle könnten in Folge des KI-Booms wegfallen
Der extreme Anstieg der Speicherpreise könnte nicht nur dazu führen, dass die Preise für Grafikkarten ebenfalls anziehen, sondern letztlich sogar den Wegfall vieler Grafikkartenmodelle der unteren und mittleren Preisklassen zur Folge haben.
Laut einem Bericht des Korea Economic Daily erwägen die beiden führenden Hersteller von Grafikchips aktuell die Aufgabe bestimmter Modellreihen, weil die Kosten für den bei ihnen verbauten Speicher unter Umständen zu hoch sein könnten. Weil durch die steigenden Speicherpreise der Anteil am gesamten "Bill of Materials" der eher günstigen Grafikkarten zu groß wird, würden letztlich auch die Preise der fertigen GPUs steigen.
Die Board-Partner, also Firmen wie ASUS, Gigabyte, MSI, Zotac & Co geraten durch die aktuelle Entwicklung ebenfalls unter Druck. Beim taiwanischen PC- und Grafikkartenhersteller ASUS denkt man wegen der höheren Speicherkosten darüber nach, die Kapazität des Grafikspeichers bei den günstigeren GPU-Modellen weiter zu reduzieren, um die Kosten im Rahmen zu halten.
Marktbeobachter wie die Analysten von TrendForce gehen davon aus, dass die GPU-Hersteller und ihre Partner die Produktion von Low-End-Produkten mit geringeren Margen bald zurückfahren und auf der anderen Seite über ihre gesamten Produktpaletten hinweg die Preise anheben, um so den deutlich gestiegenen Kosten für Grafikspeicher Rechnung zu tragen.
Siehe auch:
Schlechte Nachrichten für PC-Gamer reißen nicht ab
Die aufgrund der enormen Nachfrage aus der KI-Branche stark steigenden Speicherpreise werden wohl auch merkliche Folgen für die Käufer von Grafikkarten der unteren und mittleren Preiskategorien haben. Sowohl AMD als auch Nvidia sollen derzeit darüber nachdenken, ganze Modellreihen von günstigeren Grafikkarten aufzugeben.Laut einem Bericht des Korea Economic Daily erwägen die beiden führenden Hersteller von Grafikchips aktuell die Aufgabe bestimmter Modellreihen, weil die Kosten für den bei ihnen verbauten Speicher unter Umständen zu hoch sein könnten. Weil durch die steigenden Speicherpreise der Anteil am gesamten "Bill of Materials" der eher günstigen Grafikkarten zu groß wird, würden letztlich auch die Preise der fertigen GPUs steigen.
ASUS erwägt Kürzung der Speicherausstattung
Weil sie dadurch an Attraktivität verlieren und im Vergleich zu den ohnehin deutlich teureren, stärkeren Versionen kaum noch zufriedenstellende Margen abwerfen würden, soll nun diskutiert werden, ob Nvidia bzw. AMD ihre Low- und Mid-Range-Grafikkarten überhaupt in der bisher bekannten Form weiter anbieten sollten. Stattdessen dürften sich die Hersteller und ihre Board-Partner noch stärker als bisher auf das obere Ende des Marktes konzentrieren, weil dies höhere Gewinnmargen verspricht.Die Board-Partner, also Firmen wie ASUS, Gigabyte, MSI, Zotac & Co geraten durch die aktuelle Entwicklung ebenfalls unter Druck. Beim taiwanischen PC- und Grafikkartenhersteller ASUS denkt man wegen der höheren Speicherkosten darüber nach, die Kapazität des Grafikspeichers bei den günstigeren GPU-Modellen weiter zu reduzieren, um die Kosten im Rahmen zu halten.
Marktbeobachter wie die Analysten von TrendForce gehen davon aus, dass die GPU-Hersteller und ihre Partner die Produktion von Low-End-Produkten mit geringeren Margen bald zurückfahren und auf der anderen Seite über ihre gesamten Produktpaletten hinweg die Preise anheben, um so den deutlich gestiegenen Kosten für Grafikspeicher Rechnung zu tragen.
Zusammenfassung
- Steigende Speicherpreise durch KI-Nachfrage gefährden günstige GPU-Modelle
- AMD und Nvidia erwägen Aufgabe bestimmter Grafikkarten-Modelreihen
- Hohe Speicherkosten verschlechtern Margen bei Low- und Mid-Range-GPUs
- Hersteller konzentrieren sich verstärkt auf höherpreisige Marktsegmente
- ASUS plant möglicherweise Reduzierung der Speicherkapazität bei günstigen GPUs
- Marktbeobachter rechnen mit Produktionsrückgang bei margenschwachen Modellen
- Preiserhöhungen über alle Produktpaletten zur Kompensation gestiegener Kosten
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