GDDR7 ist fertig: Next-Gen-Grafikspeicher bringt enormen Sprung
Seit sechs Jahren nutzen Grafikkarten GDDR6 und GDDR6X Speicher. Jetzt steht GDDR7 mit breiter Unterstützung der Industrie offiziell in den Startlöchern. Schon ab nächstem Jahr könnte der die nächste Generation von High-End-GPUs von AMD und Nvidia antreiben.
Die wohl wichtigste Botschaft: Der neue Standard wird im Generationsvergleich einen massiven Fortschritt bei der Bandbreite mitbringen. Nach der JEDEC-Spezifikation kann GDDR7 Speichergeschwindigkeit von 48 Gbit/s erreichen, damit also mehr als doppelt so viel wie der schnellste GDDR6X Speicher in aktuellen High-End-Karten.
Entscheidend für diesen Leistungs-Sprung war unter anderem die Umstellung der genutzten Signalübertragung. GDDR6 verwendet eine sogenannte NRZ-Signalisierung (Non-Return-to-Zero), hier laufen jeweils zwei Bits über zwei Zyklen. GDDR7 setzt dagegen jetzt auf drei Signalisierungsebenen (-1, 0, +1), um drei Datenbits in zwei Zyklen unterzubringen. Alleine damit wird einer Verbesserung der Effizienz der Datenübertragung um 50 % erreicht.
Siehe auch:
GDDR7 offiziell: Massive Sprünge bei Speicher-Speed
Seit 2018 ist GDDR6 in Grafikkarten verbaut. Nvidia hatte den Speicherstandard mit GDDR6X noch einmal aufgebohrt - zuletzt auf 23 Gbit/s in der neuesten RTX 4080 Super. Unter dem Namen "JESD239 - Graphics Double Data Rate 7 SGRAM (GDDR7)"(via Tomshardware) hat die US-Organisation JEDEC, verantwortlich für die Standardisierung, jetzt GDDR7 und seine Spezifikationen offiziell enthüllt.Die wohl wichtigste Botschaft: Der neue Standard wird im Generationsvergleich einen massiven Fortschritt bei der Bandbreite mitbringen. Nach der JEDEC-Spezifikation kann GDDR7 Speichergeschwindigkeit von 48 Gbit/s erreichen, damit also mehr als doppelt so viel wie der schnellste GDDR6X Speicher in aktuellen High-End-Karten.
Entscheidend für diesen Leistungs-Sprung war unter anderem die Umstellung der genutzten Signalübertragung. GDDR6 verwendet eine sogenannte NRZ-Signalisierung (Non-Return-to-Zero), hier laufen jeweils zwei Bits über zwei Zyklen. GDDR7 setzt dagegen jetzt auf drei Signalisierungsebenen (-1, 0, +1), um drei Datenbits in zwei Zyklen unterzubringen. Alleine damit wird einer Verbesserung der Effizienz der Datenübertragung um 50 % erreicht.
Wohl ab nächstem Jahr
Mit AMD, Nvidia, Micron, Samsung und SK hynix haben sich große Unternehmen an der Entwicklung von GDDR 7 beteiligt. Zum Einsatz kommen wird der neue Speicherstandard aller Voraussicht nach das erste Mal in Grafikkarten mit RDNA 4 und Blackwell-Architektur. Die werden für Ende des nächsten Jahres erwartet.
Zusammenfassung
- GDDR7 steht als neuer Speicherstandard bereit
- GDDR6 seit 2018 in Grafikkarten verbaut
- GDDR7 ermöglicht bis zu 48 Gbit/s Geschwindigkeit
- Effizienzsteigerung durch neue Signalübertragung
- Große Unternehmen wie AMD und Nvidia beteiligt
- Einsatz in RDNA 4 und Blackwell-GPUs erwartet
- Erwartung: Grafikkarten-Debüt Ende nächsten Jahres
Siehe auch:
- Samsung: GDDR7-Speicher für Grafikkarten steigert Bandbreite extrem
- Samsung: Neuer GDDR6 treibt Grafikkarten auf über 1 Terabyte/s
- Xbox Series X: Video zeigt Entwickler-Version mit 40GB GDDR6-RAM
- Mit 20 GB GDDR6X gegen die RX 6900 XT: RTX 3080 Ti wohl im Januar
- Xbox Series X: GDDR6 RAM sorgt für mehr als schnelle Ladezeiten
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